FDP erwägt Kandidatur

Liberale diskutieren, ob sie zur OB-Wahl antreten

Zwickau.

Die Zwickauer FDP denkt darüber nach, einen eigenen Kandidaten für die Wahl zum Zwickauer Oberbürgermeister aufzustellen. Laut Stadtverbandschef Fritz Binder soll die Entscheidung im Februar fallen. Er könne sich gut vorstellen, dass die Liberalen ins Rennen um die Findeiß-Nachfolge einsteigen. Bei der Zwickauer OB-Wahl 2015 war Jörg Ungethüm für die FDP angetreten und erhielt im ersten Wahlgang 3,9 Prozent der Stimmen. Am zweiten Wahlgang nahm er nicht mehr teil.

Nachdem OB Pia Findeiß (SPD) am Montag überraschend ihren Rücktritt zum 31. Juli verkündet hatte, wird in der Muldestadt voraussichtlich am 7. Juni ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Binder sagte, er bedaure den Rücktritt der OB außerordentlich. Findeiß sei "die bisher beste Oberbürgermeisterin in Zwickau" gewesen.

Das Kandidatenfeld um die Nachfolge der OB kann sich erst sortieren, wenn der Stadtrat den Neuwahltermin festgesetzt hat. Das soll auf der nächsten regulären Sitzung des Gremiums in zwei Wochen passieren. Bisher haben die CDU, die AfD und der im Stadtrat vertretene Verein Bürger für Zwickau (BfZ) angekündigt, eigene Kandidaten aufstellen zu wollen. (ael)

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