Fliegenplage scheint gebannt

Für Wildenfelser Stadtchef nicht der erste Vorfall

Wildenfels.

Die Fliegenplage im Wildenfelser Ortsteil Schönau ist vorbei. "Es sind mal mehr, mal weniger Fliegen, aber insgesamt ein Zustand, mit dem sich leben lässt", sagte Manfred Fischer, Gastwirt und Stadtrat (Sport Wildenfels/Wiesenburg/Schönau) in der Wildenfelser Ratssitzung am Donnerstagabend in Wiesenburg. Linke-Stadtrat Michael Kahlert hatte die Plage, unter der im Juni halb Schönau litt, noch einmal angesprochen.

Manfred Fischer weiß nicht, was das Kompostierwerk im Gewerbepark getan hat, um die missliche Lage für die Anwohner zu beheben, denen jeglicher Aufenthalt im Freien vergällt wurde. Es ärgert ihn, dass die Firma von sich aus nicht Mittel und Wege sucht, um eine solche Plage zu verhindern. Die Geschäftsführung hatte im Juni erklärt, dass sie Fliegenfallen aufgehängt und einen Schädlingsbekämpfer um Hilfe gebeten hatte. Die seit Mai herrschende Hitze sei schuld daran gewesen. Doch erst, als sich das Umweltamt einschaltete und die "Freie Presse" berichtete, wurde es nach Angaben der Anwohner besser.

Bürgermeister Tino Kögler (parteilos) bittet die Bevölkerung, auf dem Laufenden gehalten zu werden. Wenn es zu einer Wiederholung kommt, möchte er umgehend benachrichtigt werden. "Immerhin ist ja nicht das erste Mal, dass so etwas passiert", sagte er verärgert.

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