Frau in Zwickau bedroht und ausgeraubt: Polizei sucht nach diesem Unbekannten

Zwickau.

Im Fall einer räuberischen Erpressung in Zwickau, die sich bereits am 11. November vergangenen Jahres ereignete, sucht die Polizeidirektion Zwickau weiterhin nach dem unbekannten Täter. Wie Polizeisprecherin Christina Friedrich am Dienstag mitteilte, war damals eine 39-jährige Frau im Stadtteil Marienthal von einem Mann mit einem Fahrrad bedroht und ausgeraubt worden. 

Demnach stieg die 39-Jährige kurz nach 4 Uhr an der Haltestelle Kopernikusstraße/Verwaltungszentrum aus der Straßenbahn der Linie 4 aus. Als sie in die Kopernikusstraße lief, wurde sie von dem Unbekannten mit dem Fahrrad, der ebenfalls aus der Straßenbahn ausgestiegen war, verfolgt. Der Mann überholte die Frau und verschwand zunächst. In der Nähe eines Gebüschs in Höhe der Hausnummer 34 trat der Unbekannte aus einer Einfahrt heraus und forderte das Handy der 39-Jährigen sowie ihr Geld. Als die Frau sich weigerte, packte der Unbekannte sie nach Polizeiangaben am Schal und versuchte, sie in die Einfahrt zu zerren. Die 39-Jährige übergab dem Mann daraufhin eine geringe Summe Bargeld und dieser verschwand anschließend ohne Fahrrad in Richtung Werdauer Straße.

Die Frau beschrieb den Unbekannten wie folgt: 

  • etwa 20 bis 25 Jahre alt,
  • rund 1,65 Meter groß,
  • sehr schlank beziehungsweise dünn,
  • beide Handrücken tätowiert, 
  • bekleidet mit einer dunkelblauen Jeans mit weißen Nähten auf den Gesäßtaschen, einem dunklen Kapuzenpullover mit weißen Streifen vorn, hinten und auf den Ärmeln. 

Um weitere Hinweise zu dem Unbekannten zu erhalten, hat die Polizei Bilder aus den Videoaufzeichnungen der Straßenbahn veröffentlicht, auf denen der Tatverdächtige zu sehen ist. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Zwickau entgegen. Zeugentelefon: 0375 428 4480. Weitere Bilder des Unbekannten finden Sie auf der Webseite der Polizei Sachsen. (dha)

 

Update: Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, konnte nach Zeugenhinweisen ein 32-jähriger Deutscher ermittelt werden. Er steht im Verdacht, die Tat im November vergangenen Jahres begangen zu haben.


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