Frau unsittlich berührt: Polizei nimmt 25-Jährigen fest

Zwickau.

Die Polizei hat am Samstagnachmittag einen 25-Jährigen in Zwickau festgenommen, der eine Frau unsittlich berührt und sein Geschlechtsteil entblößt haben soll. 

Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Montag mitteilte, war dem gambischen Asylsuchenden die Mitfahrt in einem Bus aufgrund eines fehlenden Mund-Nasen-Schutzes verweigert worden. Daraufhin wollten eine 28-Jährige und ihr Freund den Gambier mit ihrem Auto nach Hause bringen.

Bereits während sie den Wagen holten, wurde die Frau nach eigenen Angaben von dem 25-Jährigen unsittlich berührt. Außerdem fasste der Mann sein entblößtes Geschlechtsteil an. Der Freund der 28-Jährigen hielt schließlich eine zufällig vorbeifahrende Streife der Bundespolizei an und schilderte den Beamten den Vorfall.

Die Bundespolizisten entdeckten den inzwischen verschwundenen 25-Jährigen in der Nähe und nahmen in vorläufig fest. Nach Angaben des Polizeisprechers fasste der Mann auch während der Festnahme weiter sein Geschlechtsteil an, sodass die Beamten ihn schließlich fesselten. Wegen psychischer Auffälligkeiten kam er zunächst in eine Klinik. Die Zwickauer Polizei hat die Ermittlungen übernommen. (dha)

3Kommentare
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  • 5
    2
    KTreppil
    30.06.2020

    Stimmt, da es in Gambia leider wohl keine derartigen Fachkliniken gibt, ist er nach Deutschland gekommen. Da hat man ja Verständnis...

  • 10
    2
    Malleo
    29.06.2020

    KT
    Wieder ein bedauerlicher Einzelfall.
    Der Gambier wurde, wie so oft bei ähnlichen Vorkommnissen, in eine Fachklinik eingewiesen.

  • 12
    2
    KTreppil
    29.06.2020

    Das im öffentlichen Nahverkehr MNS zu tragen ist, sollte dem Asylsuchenden eigentlich zwischenzeitlich bekannt gewesen sein. Da hat der Busfahrer seine Passagiere wohl nicht nur vor etwaigen Infektionen bewahrt. Dafür fand sich hilfsbereites Paar, was ziemliche Risiken eingeht. Eine (vermutlich) fremde Person und heutzutage ohne Mundschutz im PKW mitzunehmen würde sich mancher schon allein überlegen. Dann zum Dank auch noch sexuell belästigt zu werden, ist natürlich ein bedauerlicher Einzelfall. Hoffentlich bleiben die jungen Leute weiterhin hilfsbereit gegenüber wirklich Hilfebedürftigen.