Frauenleiche im Koffer: Prozessbeginn

In Zwickau Gefasster steht in Dortmund vor Gericht

Zwickau.

Ein halbes Jahr nach der Festnahme eines Afghanen (24) an seiner Wohnadresse an der Zwickauer Hauptstraße hat am Montag in Dortmund der Prozess gegen den Mann begonnen. Ihm wird vorgeworfen, seine Ehefrau in Dortmund gewürgt und mit 76 Messerstichen getötet zu haben, als die 21-Jährige dort auf die Kinder einer Freundin aufpasste. Die Staatsanwaltschaft hat den Mann wegen Totschlags angeklagt. Die Tat ereignete sich am 28. Juli 2019.

Nach Medienberichten schwieg der mutmaßliche Täter zum Prozessauftakt. Die Zeitung "Der Westen" berichtet, er habe seine 21-jährige Frau erst mit einem Schnürsenkel stranguliert und anschließend erstochen. Der neunjährige Sohn der Wohnungsinhaberin soll einen unterdrückten Schrei gehört, die Tat aber nicht beobachtet haben, berichtet die Bild-Zeitung. Der mutmaßliche Täter habe dem Jungen erklärt, der etwa einen Meter große Blutfleck auf dem Teppich stamme von verschüttetem Saft. Er habe die Wohnung mitsamt dem Koffer verlassen, in dem sich die tote Ehefrau befand, und das Gepäckstück in Dortmund abgestellt. (ael)


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