Fünf kleine Dinge

Schwansinn: Was Zwickau diese Woche bewegte

Wieder einmal eine Woche, in der wir etwas über Zwickau gelernt haben. Nämlich fünf kleine Dinge.

Erstens: Wir wissen jetzt, wie der neue Elektro-VW aussieht, der tausendfach in Mosel gebaut werden soll. Nämlich wie ein Stück Seife nach dem zehnten Händewaschen. Sicher ist jetzt schon: Der wird ein großer Erfolg. Werden. Müssen. Wir drücken die Daumen.

Zweitens: Wenn in einem Prozess um Volksverhetzung der Richter am Amtsgericht sagt: "Ich lasse mich nicht hetzen", dann bedeutet das was? Zunächst einmal nur, dass er sich ins stille Kämmerlein zurückziehen und nachdenken möchte. Mann muss nicht immer alles überinterpretieren.

Drittens: Stellen Sie sich vor, Sie treffen jemanden, der Andenken an Ihre Ururgroßmutter sammelt. Merkwürdig, oder? So ungefähr schaute die New Yorkerin Peggy Schumann Pahoulis beim Betreten des Schumannhauses. Trotzdem: tolles Erlebnis für sie und alle anderen Gratulanten zu Claras 200.

Viertens: Wer Blumen stiehlt, dem fehlt der Anstand. Wer Blumen von Friedhöfen stiehlt, dem fehlt der Anstand ganz gewaltig.

Und fünftens: Wenn man einen Kumpel abholen muss, weil die Polizei ihn aus welchen Gründen auch immer nicht weiterfahren lässt, nie mit ungesicherter Ladung auf dem Anhänger bei den Beamten anrollen. Da verstehen nämlich nicht einmal Zwickauer Polizisten Spaß, verzwickt und zugenäht.

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