Gabriel sagt Teilnahme an Kundgebung in Zwickau ab

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2020 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    gelöschter Nutzer
    02.05.2016

    @ ?Nikodemus?:

    In Wikipedia steht aber auch:

    ******Die Vereinigung von KPD und SPD im Jahr 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone und der Viersektorenstadt Berlin zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) wird auch als Zwangsvereinigung von KPD und SPD bezeichnet, weil sie unter massivem Druck der sowjetischen Besatzungsbehörden zustande kam. Im Rahmen dieser Vereinigung wurden Sozialdemokraten, die sich widersetzten, in Lagern und Zuchthäusern inhaftiert oder sonstigem physischen oder psychischen Druck ausgesetzt.

    ?Fast alle (westdeutschen) Autoren gingen davon aus, daß es sowohl Formen massiven Zwanges, insbesondere durch die Besatzungsmacht, als auch freiwillige Bereitschaft unter den Sozialdemokraten im Osten gegeben habe. Viele sprachen aufgrund dieses Befundes von ?Zwangsvereinigung?, um deutlich zu machen, daß der Druck der Siegermacht das Entscheidende war, die Gründung der SED zu erreichen.

    Heinrich August Winkler schreibt 2002, ?daß der Begriff «Zwangsvereinigung» der Wahrheit nahekommt?. Auch Hermann Weber schrieb 2006:
    ?Bei einer generellen Beurteilung ist »Zwangsvereinigung« der richtige Begriff. Er macht klar, dass es für die Sozialdemokraten in der SBZ damals keine Alternative gab. Sie befanden sich in einer Zwangssituation, denn unter sowjetischer Besatzung hatten sie keine freie Entscheidung darüber, ob sie dort die SPD fortführen wollten oder nicht.
    Nach Einschätzung von Ilko-Sascha Kowalczuk kam die Vereinigung letztlich nur durch den Druck zustande, der von der sowjetischen Besatzungsmacht auf führende Sozialdemokraten ausgeübt wurde.******

    Sicherlich wurde Wikipedia auch den Relativierern der Zwangsvereinigung gerecht. Warum auch immer?!

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kpd-spd-sed-fusion-unter-zwang_aid_149647.html

    Wie sollte es unter der antidemokratischen sowjetischen Besatzungsmacht mit Stalin und dem NKWD/MWD auch anders zugehen sollen?

    Ich denke, da standen doch die Blockparteien CDU, NDPD oder DBD, welche 1990 von den Westparteien übernommen wurden und welche immer für Einheitsstimmung in der Volkskammer gesorgt hatten, für Schießbefehl und Stacheldraht.

  • 6
    2
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    Ach Herr pcomment, wäre die Welt nur so rosarot wie Sie sie zeichnen - ist sie aber nicht!

    Ihr Zitat:
    "Wenn er dort von Menschen spricht, um die sich der Staatsanwalt kümmern soll, meint er nicht friedliche Demonstranten. Die haben in unserem Land jedes Recht ihren Protest auszudrücken."

    Ganz genau! Das haben wir ja an Pegida und Co gesehen und der unsachlichen Berichterstattung einiger Medien. Und wir sahen es daran, dass große sächsische Unternehmen nicht davor zurückschreckten, ihre Mitarbeiter zu bedrohen, dass sie es nur ja nicht wagen sollen, zu solchen Veranstaltungen zu gehen. Oder wir sahen es auch daran, dass in Leipzig die friedliche Legida verboten wurde (angeblich aus Sicherheitsgründen), die gewalttätigen Gegenproteste aber stattfinden durften...

    Soviel zum Thema "Demonstrationsrecht in der BRD"...

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    Lieber Herr Schindehannes, Sie sollten Ihre Quellen schon gründlich studieren, bevor Sie sie posten. So steht dort u.a. ein Zitat von Christoph Kleßmann:

    "Dennoch läßt sich die am 21./22. April 1946 durchgeführte Fusion der KPD und SPD in der Ostzone nicht einfach als ?Zwangsfusion? klassifizieren. (....) Daneben aber existierte nach wie vor eine breite Einheitsströmung besonders in den Betrieben, (...)."

    Hört, hört.. War wohl doch nicht so ganz unfreiwillig? Günther Heidemann schreibt gar:

    "Die Frage jedoch, ob und inwieweit es sich zwischen KPD und SPD um eine ?Zwangsvereinigung? oder um einen freiwilligen Zusammenschluss ? oder beides zusammen ? handelte, ist bis heute umstritten geblieben. [?] Insgesamt dürfte als gesichert gelten, dass der Begriff ?Zwangsvereinigung? dem historischen Tatbestand nicht völlig gerecht wird."

    Sie sehen, lieber Herr Schindehannes, sogar Ihre Quelle zeigt die Begeisterung einiger Kreise in der SPD, mit der man der Fusion mit den Kommunisten nachhechelte...

    Die SPD braucht ihre Hände folglich nicht in Unschuld waschen, auch sie hängt mit drin im Geschehen in der DDR. Sehen Sie das bitte ein!

  • 1
    3
    pcomment
    30.04.2016

    @voigtsberger: Wenn Sie mal hier schauen wollen: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/merkel-nennt-rechtsextreme-in-heidenau-abstossend-13766082.html. Dort können Sie auch ein Video mit Original aussagen von Gabriel anschauen.
    Wenn er dort von Menschen spricht, um die sich der Staatsanwalt kümmern soll, meint er nicht friedliche Demonstranten. Die haben in unserem Land jedes Recht ihren Protest auszudrücken. Anders sieht es eben mit Gewalttätern und deren Unterstützern aus.

    Und was haben Sie eigentlich gegen Schwaben (Ihr Kommentar vom 30.4. 17:33)?

  • 3
    2
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    Ja unser "Hannes", jetzt bezeichnet er mal wieder die Kritiker als Lügner, wo sind denn die Lügner in diesen Land, die nur noch die "Helden der Flucht" und deren Befindlichkeiten kennen und die ach so armen Bediensteten des öffentlichen Dienstes und des Beamtenstandes, aber von der Realität in diesen Land "Null" Ahnung haben und die Tatsachen als Lüge bezeichnen, einfach nur schwäbisch solche Typen, auf die die Gutmenschen in diesen Land noch ihre Meinung begründen, aber wie lange noch?

  • 7
    2
    Interessierte
    30.04.2016

    Der Mann hat bestimmt Angst ...

  • 0
    4
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    @ "Nikodemus":

    Auch Ihre Darstellung geht weit an der Wahrheit vorbei.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsvereinigung_von_SPD_und_KPD_zur_SED

  • 0
    6
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    @ "voigtsberger:

    Meiner Meinung nach, lügen Sie:

    http://www.focus.de/politik/videos/spd-chef-spricht-klartext-gabriel-attackiert-rechte-fluechtlingshetzer-pack-und-mob-das-eingesperrt-werden-muss_id_4899288.html

    Und wenn Sie meiner Meinung nach lügen, weiß ich ja auch, was ich von ihren Zeilen nach Ihren Formulierungen über Sigmar Gabriel halten soll.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    @Schinderhannes: Nun machen wir mal langsam, ganz so einfach liegen die Dinge nämlich nicht:

    Es ist richtig, dass einige Sozialdemokraten inhaftiert wurden. Aber man kann aus dieser kleinen Gruppe nicht auf die breite Masse schließen. Im Gegenteil: immer wieder ist zu lesen, dass die große Mehrheit der SPD die Vereinigung mit der KPD begrüßte.
    Erst als klar wurde, dass die Kommunisten nicht ans Teilen dachten, wandten sich viele enttäuscht ab. Am Anfang aber muss das ganz anders ausgesehen haben.

    Die SPD trägt somit eine nicht geringe Mitschuld an Mauer, Stacheldraht und Minenfeld. Dazu sollten sich die Verantwortlichen endlich bekennen, anstatt immer wieder nur auf politisch Andersdenkende einzuprügeln!

  • 5
    2
    gelöschter Nutzer
    30.04.2016

    Schinderhannes, pcomment: Der "Sigi" hat nach den Vorfällen in Heidenau, die ich nicht billige, ob von rechts oder links, leider alle Kritiker dieser Asylpolitik in Sachsen, als "Pack" tituliert und nicht nur die paar Gewalttäter. Wie auch der "Gaukler", Sachsen und den Osten als "Dunkeldeutschland" gemeint hat und nicht nur die Gewaltbereiten vor den Flüchtlingsheimen, auch die Kritiker dieser verfehlten Sozial- u. Asylpolitik unserer Regierung. Also nicht immer nur das aus den Kommentaren picken und ausschlachten, was von der Realität und den Zuständen in diesen Land ablenkt. Auch werden die meisten Polizisten bei Demos und Veranstaltungen des rot-grünen Spektrums verletzt und Sachbeschädigungen im Umfeld solcher Veranstaltungen vom linken Mob begangen und das ist nicht auf meinen Mist gewachsen, dass ist die Einschätzung der Polizeigewerkschaft und die müssen es ja wissen, denn die Mitglieder stehen da an "vorderer Front" und sind meist die ersten Opfer dieser Gewaltausbrüche. Aber in Zwickau hätte Gabriel auch Gegenwind aus der Eignen und verbündeten Reihe erhalten und das wäre nicht medienwirksam gewesen und somit hat er gleich im Vorfeld "gekniffen"!
    Auch sind die Linksextremen nicht in einer Partei oder Organisation vereint und können von den Ordnungshütern nur schwer zugeordnet werden, denn unter der Woche treten diese Gewalttäter als grüne Tierschützer, als unpolitische Sprayer auf und am Wochenende bei Veranstaltungen und Gegendemos als
    "Schwarzer Block" und linker Mob, aber immer ohne konkrete parteiliche Zugehörigkeit und somit können bei Gewaltausbrüchen, die linken Veranstalter sich immer unwissend und bedrückt zeigen, ohne die moralische und politische Verantwortung übernehmen zu müssen. Vielleicht kommt links nicht nur von der zu benennende Seite und Gesinnung, sondern auch vom moralischen Charakterzug her und wäre einer Überlegung wert!

  • 2
    0
    Freigeist14
    29.04.2016

    Schinderhannes,ich ergänze:(...)Ermächtigungsgesetz,weil die KPD schon verboten war und die Abgeordneten verhaftet,ins Ausland oder in den Untergrund gehen mussten.

  • 1
    5
    gelöschter Nutzer
    29.04.2016

    1933 stimmte die SPD als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz. vielleicht ist dies der Grund für "gdz" solchen Unsinn von sich zu geben.
    Nach der Zwangsvereinigung in der, wohlgemerkt, Sowjetischen Besatzungszone von SPD und KPD zur SED sind viele aufrechte Sozialdemokraten in den Knast gewandert, welche dieser entgegenstanden.

    Natürlich wird sich die "heutige" SPD seit Schröder und Clement sehr korrigieren müssen. Das ist klar.

  • 3
    3
    pcomment
    29.04.2016

    Ich korrgiere, es gibt sogar seit 1990 wieder eine KPD.
    Allerdings scheint mir das wohl eher ein in der öffentlichen Wahrnehmung nicht angekommender Haufen Sozialismus-Verherrlicher zu sein, die dem Vorbild des Sozialismus nach der Art der UdSSR und DDR nacheifern/nachtrauern.

    Ernsthaft zu glauben, dass DGB und SPD sich mit diesen verbünden, um eine Demonstation zu veranstalten ist schon eine sehr gewagte These. Noch nicht mal Die Linke würde das tun.
    Aber wie "Schinderhannes" schon sagte, "gdz" wird das sicher noch mit Fakten untermauern. ;-)

  • 5
    13
    gelöschter Nutzer
    29.04.2016

    @ ?voigtsberger?:

    Und Sie werden nie begreifen, dass Sigmar Gabriel in Heidenau nur randalierende, volksverhetzende auf Polizisten los gehende Nazis als Pack bezeichnet hat. Natürlich würde unser Vizekanzler am Sonntag auch auf Pack treffen.

  • 6
    9
    pcomment
    29.04.2016

    @voigtsberger, Soundnichtanders: Gabriel hat die GEWALTTÄTER von Heidenau als Pack bezeichnet. Wenn Sie sich mit diesen verbünden oder sich persönlich angesprochen fühlen, zeigen Sie deutlich, dass Sie diese Gewalttaten gutheißen. Anders kann man Ihre Inschutznahme dieser Kriminellen leider nicht interpretieren.
    Ich finde das bedenklich. Gewalt aus jeder Richtung egal ob rechts oder links ist abzulehnen!

    @gdz: In welcher (Traum-)Welt leben Sie? Welche KPD hat hier mitorganisiert? Soweit ich weiß, gibt es in der ehemaligen SZB/DDR die KPD seit 1946 nicht mehr, in der "Alt-Bundesrepublik" wurde sie 1956 verboten.

  • 8
    6
    gelöschter Nutzer
    29.04.2016

    @ "gdz":

    Sie werden mit Sicherheit auch seriös belegen können, warum Sie Gewerkschafter und Sozialdemokraten mit den Kommunisten verquirlen.

  • 11
    4
    gelöschter Nutzer
    29.04.2016

    Der "Sigi" hat Angst nicht, nicht nur auf das "Pack" zu treffen, sondern von seinen linken Gefolgsleuten ausgebuht zu werden und als was würde er wohl diese dann bezeichnen?

  • 16
    6
    gelöschter Nutzer
    29.04.2016

    Das ist aber schade. Wenigsten steigen damit die Chancen der Zwickauer, nicht als Pack&Pöbel oder dergleichen bezeichnet zu werden.

  • 14
    10
    gelöschter Nutzer
    29.04.2016

    Das wird ihm aber schwer gefallen sein. Die SPD steht doch Seit an Seit mit den typischen linken und linksextremen Demonstranten an diesem Tag.
    Wenn KPD, Gewerkschaften Linke und SPD zu gemeinsamen Demos aufrufen, steht das für ein linksextremes Gedankengut dieser vermeindlichen "Demokraten"

  • 14
    3
    Freigeist14
    29.04.2016

    Das ist besser für alle Seiten.Sigmar Gabriel steht für die Politik,die am 1.Mai angeprangert wird.Sein Werben für TTIP setzt dem Ganzen noch die Krone auf.Er bleibt dorheme und wir bekommen keine Heuchelei zu hören.Gute Besserung,SiGi!