Geflüchtete erhalten Arbeit

Sogenannte Arbeitsmarktmentoren helfen, die Menschen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren.

Zwickau.

Immer besser gelingt es sächsischen Arbeitsmarktmentoren, geflüchtete Menschen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. "Zum einen gibt es erhebliche Fortschritte beim Sprachniveau, zum anderen stellen sich mehr und mehr Unternehmer dieser Aufgabe", sagte Katrin Herold. Die Projektleiterin und sechs weitere Mitarbeiterinnen der Euro-Schulen West-Sachsen, Euro-Schulen Hohenstein-Ernstthal und Zwickau setzen das vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit geförderte Modellprogramm im Landkreis Zwickau um.

137 Geflüchtete haben die Zwickauer Arbeitsmarktmentoren bis Ende August in Arbeit beziehungsweise eine Ausbildung vermittelt. Fast die Hälfte davon seien im verarbeitenden Gewerbe tätig. Doch auch das Dienstleistungs-, Gast- und Baugewerbe und der Handel profitiere.

Aufgabe der Mentoren ist es unter anderem, zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu beraten, Kompetenzen und Berufsziele zu ermitteln, geeignete Unternehmen ausfindig zu machen und die Klienten nach Vertragsabschluss weitere sechs Monate zu begleiten. Bei fachlichen Fragen zum Asylrecht und zum Arbeitsmarktzugang wird das Team vom Verein "Sächsischer Flüchtlingsrat" sowie der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Zwickau unterstützt. Weitere Partner wie die Ausländerbehörde, Berufsschulzentren und IHK tragen mit verschiedenen Maßnahmen und Beihilfen zur erfolgreichen Integration Geflüchteter bei. Diese reichen von der Einstiegsqualifizierung über ausbildungsbegleitende Hilfen bis hin zur Einstiegsförderung im Unternehmen. (fp)

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