Geflügelhof lässt Sommerloch hinter sich

Noch sind gut vier Monate Zeit, doch auf dem Geflügelhof Weber in Schönberg bei Meerane haben die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft längst begonnen. Im Juli wurden 3500Gänse eingestallt, die bis Dezember heranwachsen sollen. Allerdings hat Jürgen Weber (Foto) dieses Jahr ein Problem: das Futter. "Es steht ja kein Gras draußen, und beim Mais ist nicht viel zu erwarten", berichtet der Firmenchef. Weber wird seinen Tieren Kraftfutter zufüttern müssen, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Für ihn steht daher fest: Die Gänse werden teurer. Um wie viel, steht noch nicht fest. Es werde aber nicht dramatisch, versichert er. In erster Linie verdient der Familienbetrieb mit 25 festen Mitarbeitern sein Geld aber mit dem Verkauf von Eiern. Bis zu 74.000 Legehennen hat der Betrieb im Bestand - wenn alles voll ist. Mehr als 85 Prozent der Tiere werden im Freiland gehalten, der Rest ist Bodenhaltung. Die Webers investieren weiter - zurzeit etwa eine halbe Million Euro in den Umbau von Schlachthaus und Fleischverarbeitung, dabei werden auch neue Maschinen angeschafft. Bis zum alljährlichen Gänsemarkt am 3. November soll alles fertig und an dem Tag auch zu besichtigen sein. (jdf)

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