"Geisterrad" weist auf Gefahrenquelle hin

Fahrradfahrer haben am Mittwoch in Zwickau nahe der Stelle, an der am Morgen des 29. Mai ein 73-jähriger Radfahrer von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt wurde, ein weiß lackiertes Fahrrad aufgestellt. "Das Rad steht symbolisch für alle Radfahrer, die im Straßenverkehr durch Unachtsamkeit, schlechte Übersichtlichkeit oder ein unausgeglichenes Infrastrukturnetz zu Tode gekommen sind", sagte Teilnehmer Jörg Banitz. Gleichzeitig soll mit dem "Geisterrad" darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig es ist, das Radwegenetz rechtzeitig in Verkehrsplanungen einzubeziehen. Der verunglückte Radfahrer wollte von der Friedrich-Engels-Straße stadteinwärts auf die Crimmitschauer Straße einbiegen und wurde von einem Lkw erfasst, der gerade einen anderen Lkw überholte. Laut Staatsanwaltschaft Zwickau läuft gegen den Fahrer (62) des Lasters ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung. Ein unfallanalytisches Gutachten sei angefertigt worden, müsse aber noch bewertet werden. (awo)

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