Gemeinde spart auf Anbau für Kinder

Gebäude der Schule soll ab 2020 erweitert werden

Hartmannsdorf.

70.000 Euro sofort oder 210.000 Euro in drei Jahren - der Gemeinderat von Hartmannsdorf hat sich dazu entschieden, sich in Geduld zu üben. Die Bürgervertreter stimmten dem Vorschlag der Verwaltung zu, die vom Freistaat ausgezahlte jährliche Pauschale bis 2020 anzusparen. Die so aufgelaufenen 210.000 Euro sollen dann genutzt werden, um einen Anbau an das Gebäude zu setzen, das als Kindertageseinrichtung und als Grundschule genutzt wird.

Die Mittel sind vom Freistaat zur Stärkung des ländlichen Raumes gedacht. In Hartmannsdorf sollen sie helfen, den Kindern mehr Platz zu verschaffen. 160 besuchen die Einrichtung derzeit, Tendenz steigend, so Bürgermeisterin Kerstin Nicolaus (CDU). In dem Anbau sollen Krippenzimmer und Sozialtrakt untergebracht werden. Außerdem wünscht sich die Grundschule einen Mehrzweckraum. Die Grundschule, in die auch die Saupersdorfer Kinder eingeschult werden, ist integrativ ausgerichtet. Das heißt, es lernen dort auch behinderte Kinder sowie Kinder, die eine spezielle Betreuung brauchen. "Durch das gemeinsame Lernen entsteht ein Stück Normalität für alle", so die Bürgermeisterin. Der Anbau kostet voraussichtlich rund 1,1 Millionen Euro, mit der Pauschale deckt die Gemeinde ihren Eigenanteil. (sth)

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