Gesundheitsamt führt Masernimpfung durch

Amtsärztin des Landkreises: Es handelt sich um eine hochansteckende Viruserkrankung

Zwickau.

Zur Kontrolle des Masern-Impfschutzes, also den Blick in den Impfausweis, rät das Gesundheitsamt des Landkreises. Denn bei Masern handle es sich um keine harmlose Kinderkrankheit, sondern um eine hochansteckende Viruserkrankung, so Amtsärztin Carina Pilling. Die Erkrankung könne mit schweren Komplikationen wie Lungenentzündung und Hirnentzündung verlaufen. Und auch noch einige Jahre nach einer durchgemachten Maserninfektion könne eine nicht heilbare Hirnerkrankung ausbrechen, die zu Pflegebedürftigkeit des Betroffenen und zum Tod führt.

Aufgrund des vom Bundestag im November verabschiedeten Masernschutzgesetz müssen ab 1. März alle Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kinderhorten, Kindertagespflege und Heimen betreut werden oder in solchen Einrichtungen tätig sind und nach dem 31.Dezember 1970 geboren wurden, einen vollständigen Impfschutz gegen Masern oder eine Immunität gegenüber Masern nachweisen.

Die Impfung kann sowohl der Haus- als auch der Kinderarzt verabreichen. Als weitere Alternative bietet das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau ab 14. Januar die Masernschutzimpfung auch im Rahmen der Impfsprechstunde stets dienstags von 14 bis 17.30 Uhr an. Die Impfsprechstunde findet im Verwaltungszentrum Zwickau, Werdauer Straße 62, Haus 4, Zimmer 220, statt. Mitzubringen sind der Impfausweis und die Krankenversicherungskarte. (ja)


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