Gewerbebaum: Stadtwappen ist weg

Sturmtief "Sabine" hat zahlreiche Bäume beschädigt. Ein prominentes Opfer ist der Gewerbebaum in Wilkau-Haßlau.

Wilkau-Haßlau.

Der Gewerbebaum in Wilkau-Haßlau, den Sturmtief "Sabine" in der Nacht zum Montag offenbar mühelos halbierte soll wieder aufgebaut werden. Das sagte der Vorsitzende des Gewerbevereins Toni Rißmann, den die Nachricht im Urlaub ereilte. "Glücklicherweise wurde niemand verletzt und auch in der Umgebung ist kein gravierender Schaden entstanden", sagte er. Der etwa 15 Meter hohe in den Sachsenfarben gehaltene Stamm dürfte eines der prominentesten Opfer der Orkanböen gewesen sein. Glück im Unglück: Alle 14 Zunftzeichen regionaler Handwerker sind unbeschädigt. Nur das Stadtwappen, das oben auf der Spitze thronte, konnte bei den Aufräumarbeiten nicht wiedergefunden werden. Es hat vermutlich einen Liebhaber gefunden. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben inzwischen die Überreste des Baumes abtransportiert und eingelagert. Noch in dieser Woche baut die Firma Rißmann auch den Rest ab. Seine prognostizierte Standzeit von zehn Jahren hat der 2013 aufgestellte Baum damit nicht erreicht. "Er ist vermutlich von innen heraus verfault und hat daher seine Standfestigkeit verloren", sagte Rißmann.

Der Gewerbebaum war im Oktober 2013 im Park gegenüber dem Rathaus aufgestellt worden. Zuvor hatte dort anderthalb Jahre ein Maibaum gestanden. Jetzt, so Rißmann werde man beraten, wie man zu einem neuen Gewerbebaum komme. "In den nächsten Wochen werden wir unser Vorgehen mit der Stadtverwaltung und den Stadträten abstimmen", sagte Rißmann. Wann der Baum wieder stehen soll, ist jedoch noch offen. Ein Fachmann soll sicherstellen, dass der nächste Baum standhafter bleibt.

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