Grünen-Politiker aus Zwickau wehrt sich gegen homophobe Diskriminierung

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Bundestagsabgeordneter und Stadtrat Wolfgang Wetzel ist vom 2. Jugendleiter eines Fußballvereins im Internet wegen seiner Homosexualität massiv beschimpft worden. Jetzt befassen sich auch Landessportbund und DFB mit dem Vorfall.

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1010 Kommentare
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  • 3
    2
    Jemand
    08.05.2021

    Wenn eine religiöse Gruppe ein Gotteshaus baut, ist dagegen nichts einzuwenden - wir haben Religionsfreiheit. (Je mehr verschiedene Religionen, je besser - da hat keine die alleinige Macht.) Bei mir hört das Verständnis auf, wenn die öffentliche Hand derartiges mitfinanzieren soll.
    Dass aber unsere Politiker sich davon eine bessere Integration, Vermeidung von Parallelgesellschaften versprechen, das ist absurd - da sind wir völlig einer Meinung.
    Religion dient der Abgrenzung von anderen - und nicht der Anpassung.
    Das Geld, was in Religionen gesteckt wird, sollte in die Bildung fliesen, dann besteht die Chance, dass die nächsten Generationen die Religion ihrer Eltern auch mal kritisch hinterfragen können und nicht einfach glauben müssen, was religiöse Hoheiten so erzählen.

  • 4
    1
    Malleo
    07.05.2021

    inoino
    Am 6.6. und 7.6.17 hat Herr Wetzel in einem Interview mit der FP seine Fürsprache zum Bau einer Moschee in Zwickau begründet.
    Mein Kontra darauf hat die ZFP am 9.6.17 (!) abgedruckt.
    Diese Antwort mit gleichen Text geht heute nicht mehr durch. Deshalb der Versuch einer light- Version (Auszüge)
    „Starke Zweifel habe ich ob Herrn Wetzels Optimismus, dass damit die Steuerung gelingt, welcher Islam sich bei uns ausbreitet oder will er mir ernsthaft vermitteln, dass er die Botschaften der reisenden, salafistischen Hassprediger von einem normalen Freitagsgebet unterscheiden (und verhindern!!) kann?
    Eine Moschee ersetzt nicht die mangelhafte Sozialisierung, fehlende Bildung und stolze Ablehnung unserer Landeskultur.
    Schon jetzt sind die Konflikte und Parallelgesellschaften sowie die zunehmenden Zerwürfnisse mit „Eingesessenen“ unübersehbar.
    Die „Missverstandenen“ rücken zusammen und ihre Religion ist der Identitätsstifter, der die Diaspora in „Feindesland“ zusammenhält.

  • 1
    3
    inoino
    07.05.2021

    Malleo, wer genau fordert den Bau einer Moschee in Zwickau?

  • 6
    2
    Malleo
    07.05.2021

    System
    Moderate Positionen? Welche davon?
    -Forderung zum Bau einer Moschee in Zwickau!
    -Unterstützung von NGO’s!
    Allein diese beiden „Aktionen“ sind für mich nicht moderat.
    Warum ich das so sehe, darf hier nicht ausdifferenziert werden, obwohl ich auf bereits in der FP veröffentlichte Texte verwies.
    Die Zeiten ändern sich, wie auch das Parteiprogramm der Grünen, wo es Anträge gibt, das Wort Deutschland aus dem Parteiprogramm zu verbannen.
    Auch das Wort Deutsche wird bestenfalls ersetzt durch „Menschen, die hier leben“.
    Herr Wetzel: Ich halte das Programm Ihrer Partei für höchst diskriminierend, weil Menschen, die sich nach wie vor vom Grundgesetz angesprochen fühlen, nicht mehr repräsentativ vorkommen: "Das deutsches Volk deren Mitglieder Deutsche sind."
    SR:
    Auch Ihr Thema oder halten Sie, wie die Grünen, eine Seifenblase für ein stabiles architektonisches Element?

  • 1
    2
    SteveRodgers
    05.05.2021

    @Malleo...na da sind wir doch wieder beim Thema ;)

  • 20
    2
    inoino
    04.05.2021

    Malleo: "Einfach ausgedrückt. Als Hetero möchte ich für eine andere Orientierung nicht missioniert werden."

    Macht doch auch niemand...?
    Was aber oft passiert: Religiöse wollen Schwule oft "heilen".

    https://daserste.ndr.de/panorama/Die-Schwulenheiler,schwulenheiler105.html

    Konversionsbehandlungen sind zwar endlich verboten, unterm Radar werden sie mit Sicherheit noch praktiziert.

  • 44
    5
    Suppenfrosch
    04.05.2021

    @einfacherbuerger DANKE, man hätte es nicht treffender zusammenfassen können!

    Die zunehmende Verrohung im Miteinander gibt mir auch zunehmend zu denken. Es gibt nur noch schwarz und weiß, Grautöne sind mehr und mehr unerwünscht. Dabei liegt doch gerade in der Vielfalt die wirkliche Chance unserer Gesellschaft.

  • 48
    9
    Systemstatus
    04.05.2021

    Wir können alle froh sein, das wir diesen Mann im Bundestag haben. Wer es nicht glaubt, sollte mal etwas zu seinen moderaten Positionen recherchieren. Seine sexuelle Orientierung ist darüber hinaus privat und geht uns nichts an.

  • 31
    35
    Malleo
    04.05.2021

    Diese mediale Hype über das Anders-Sein, es nervt.
    Wie wäre es mit dem alten Fritz?
    „Jeder sollte nach seiner Facon selig werden“
    Er hatte sicher die Religion im Auge und weniger die sexuelle Orientierung, aber was soll es.
    In der Gegenwart reflektieren viele ihre Identität mit partikulären Auffälligkeiten und machen dass zum Maß aller Dinge. Das können Positionen zu Klima, Migration, Gerechtigkeit, BLM, ALM oder auch Orientierungen sei, die außerhalb der Heterosexualität stehen.
    All das kann man tolerieren, was nicht gleichzusetzen mit Akzeptanz ist.
    Problematisch wird es für mich, wenn dieses Anders-Sein wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird und es narzisstische Züge annimmt, wobei die Medien gern dabei helfen.
    Einfach ausgedrückt. Als Hetero möchte ich für eine andere Orientierung nicht missioniert werden.

  • 104
    10
    einfacherbuerger
    04.05.2021

    Jeder sollte und darf nach seinen eigenen Vorstellungen glücklich sein solange das Wohl und Wehe anderer nicht beeinträchtigt wird. Es ist mir nicht egal wie wir zunehmend miteinander umgehen. Ich höre Meinungen zu verschiedenen Themen - OK. Aber ich höre diese Meinungen in einem zunhemend agressiven, diskriminierenden Ton. Konkret zu Herrn Wetzel - ich kenne ihn ein wenig. Er ist ein warmherziger, zugewandter Mensch, fachkompetent und aussagefähig. Sind das Eigenschaften die wir in unserer Gesellschaft brauchen? Sind das nicht Eigenschaften die jeder von uns haben möchte und vielleicht entwickeln möchte? Liegt vielleicht in abwertenden, beleidigenden Äußerungen eine Sehnsucht nach Wertschätzung? Ja im Moment befinden wir uns in einer angespannten Situation, wie wollen wieder Normalität. Die finde ich nicht auf Kosten meiner Mitmenschen. Die finde ich durch Zuhören, Nachfragen und Miteinander. Die finde ich nicht durch Abwertung. Das ist Arbeit, schwere innere Arbeit.