Zwickau
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Eine Frau, die sich als Mann verkleidet, um Teil einer Welt zu sein, die ihr eigentlich verschlossen ist. Warum es der Regisseur der Zwickauer „Anatevka“-Inszenierung genau darauf angelegt hat.
Es ist ein kleiner, fast zärtlicher Moment: Am Ende von „Anatevka“ steht eine Gestalt ganz allein auf der Gewandhaus-Bühne, nur das Flirren der Geige durchschneidet die Stille. Danach zieht sich der Musiker zum Erstaunen der Zuschauer den aufgeklebten Bart ab und holt einen Lippenstift aus der Tasche. Der „Fiedler auf dem Dach“ in der...
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