In Freibädern keine Reservierung nötig

Bislang waren Kapazitäten noch auf den Liegewiesen noch nicht ausgeschöpft

Zwickau/Mülsen/Wilkau-H..

Einfach schnell zum Abkühlen ins Freibad gehen, das ist mancherorts im coronabeeinflussten Sommer ein Problem. Während sich am Stausee Oberwald am vergangenen Wochenende zeitweise lange Warteschlangen bildeten, sieht es in den Freibädern besser aus. Das Strandbad Planitz beispielsweise ist in diesem Sommer noch nicht an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Alle Regeln sind am Eingang nachzulesen. Wer sicher gehen will, sollte jedoch vorher anrufen und nachfragen, ob noch Platz mit ausreichend Abstand auf der Liegewiese ist, teilt die Stadt Zwickau mit. "Bei uns ist alles im grünen Bereich", sagt auch Bernd Jonas vom Pölbitzer 04-Bad, das mit reichlich Fläche gesegnet ist. Das Maximum liegt bei 1200 Menschen. Wird die Marke geknackt, kommt jemand nur noch rein, wenn ein anderer rausgeht. Reservierungen werden aber nicht vorgenommen. Gleiches gilt im Freibad Crossen. "Die Gäste können anrufen, wie es aktuell aussieht, aber am besten kommen sie einfach vorbei", sagt Gerd Hochmuth vom Betreiberverein. 780 Personen dürfen rein, Hochmuth zufolge sind es aber nur noch 700, weil 80 Zählmarken verschwunden sind.

Im Mülsener Bad sind laut Schwimmmeister Thomas Decker 371 Personen zeitgleich erlaubt "Aber die verteilen sich. Die bis zu 150 Frühschwimmer sind am Nachmittag wieder weg." Reservierungen gibt es ebenso wenig wie im Herbertbad in Wilkau-Haßlau. Laut Bürgermeister Stefan Feustel (CDU) können sich Badbesucher vorab telefonisch erkundigen, ob sich der Weg lohnt oder ob das Bad ausgelastet ist. Gemäß des genehmigten Hygienekonzeptes ist die maximale Besucherzahl auf 420 festgelegt. Um das zu überwachen, wurde die Kassenbesetzung personell verstärkt.

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