Jugendklubs schließen ist nicht geplant

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Mülsens Bürgermeister lädt Jugendliche ein

Mülsen.

Wo können sich junge Mülsener treffen, die nicht in einem Verein Mitglied sind? Was ist offen für die Jugendlichen? Ratsmitglied Katja Seidel (3GE) stellte diese Fragen bei der jüngsten Ratssitzung, weil es auf dem neuen Spielplatz im Pfarrgarten der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde in Mülsen St.Niclas wieder unschöne Vorkommnisse gegeben hatte. Sie wünschte sich, dass sich die Streetworkerin dort bekannt macht, um den Jugendlichen Angebote zu unterbreiten.

"Wir sind dran", erklärte Bürgermeister Michael Franke (Freie Wähler). Leider sei die Streetworkerin lange Zeit krank gewesen. Man habe Jugendliche eingeladen, um in Erfahrung zu bringen, wie es in den Klubs weitergehen soll. Allerdings sei nur aus Thurm jemand erschienen. "Offenbar hat keiner Interesse, die Klubs so weiter zu betreiben", sagte Franke. Schließen wolle er keinen. "Vielmehr wolle man herausfinden, ob andere Jugendliche Interesse daran haben. Hauptamtsleiterin Gabriele Weigel zufolge muss im Jacober Klub allerdings erst einmal aufgeräumt werden - aus hygienischen Gründen. "Wenn es in Niclas Jugendliche gibt, die Interesse an einem Klub haben, schicken Sie sie zu uns", sagte Weigel in Richtung von Katja Seidel.

Franke zufolge wird der neue Multifunktionsplatz in Micheln, der für jedermann offen steht, sehr gut angenommen. "Auch das Bücherhäusel und der Spielplatz dort sind gut besucht", so Franke. Das Gelände ist zwar umzäunt, aber bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. (upa)

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