Junge Bäume brauchen Wasser: Stadt bittet Zwickauer um Mithilfe

Zwickau.

Das Garten- und Friedhofsamt und das Umweltbüro bitten die Zwickauer um Unterstützung beim Bewässern der Jungbäume im Stadtgebiet. 

Demnach sind vor allem Bäume, die in den vergangenen zehn Jahren gepflanzt wurden, durch die Trockenheit und die hohen Temperaturen gefährdet. Die Wurzeln der Jungbäume reichen noch nicht bis an die wasserführenden Bodenschichten. Bei ausbleibenden oder zu geringen Niederschlägen erleiden die Bäume sogenannten Trockenstress, der zum Absterben führen kann. 

Helfen können die Zwickauer, indem sie Bäumen ohne Bewässerungssack in ihrem Umfeld regelmäßig und ausreichend wässern. Dabei genügen laut Stadtverwaltung einmal pro Woche acht bis zehn Eimer (10-Liter-Eimer). Jeden Tag ein bisschen zu gießen, sei nicht sinnvoll, da dass Wasser durch die starke Verdunstung nicht bei den Wurzeln ankommt. Idealerweise sollten die bäume in den Morgen- und Abendstunden bewässert werden. 

Das Garten- und Friedhofsamt ist von Montag bis Samstag mit drei Wasserwagen in Zwickau unterwegs und gießt dabei etwa 600 Bäume, bei anhaltender Trockenheit bis zu 900 Bäume. Gute Erfahrungen haben die Mitarbeiter mit den Bewässerungssäcken gemacht,von denen dieses Jahr deutlich mehr zum Einsatz kommen. (dha)

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