Kameraden leisteten mehr als 2000 Einsatzstunden

Zahl der Einsätze der Ortswehren in Wilkau-Haßlau gestiegen - Mehr technische Hilfeleistungen erforderlich

Wilkau-Haßlau.

Aufgrund der Stürme der vergangenen Wochen begann für die drei Ortsfeuerwehren von Wilkau-Haßlau das Jahr mit Einsätzen wie sie im vergangenen Jahr schon üblich waren: mit technischen Hilfeleistungen.

Insgesamt mussten die 94 aktiven Kameraden im Vorjahr 122-mal ausrücken. Das waren 40 Einsätze mehr als 2017. Wie Stadtwehrleiter Christian Paschen sagte, seien davon allein 83 auf technische Hilfeleistungen zurückzuführen. Das betrifft nicht nur die Beseitigung von Sturmschäden, sondern auch die Rettung von Personen aus einer hilflosen Lage. Zuletzt mussten die Einsatzkräfte ein Auto öffnen, in dem ein Kleinkind eingeschlossen war, nachdem die Mutter den Schlüssel im Fahrzeug zurückgelassen hatte und sich die Türen verriegelt hatten.

Ein leichter Anstieg war auch bei der Zahl der Brände zu verzeichnen. Insgesamt mussten im Stadtgebiet 14 Feuer gelöscht werden. Dazu gehörten auch der Brand in einem Wohnhaus in Culitzsch sowie das flächenmäßig größte Feuer an der Friedrichgrüner Straße. 2500 Quadratmeter Wiese standen damals in Flammen. Insgesamt haben die Kameraden im vergangenen Jahr über 2000 Stunden an Einsätzen geleistet. Die Zahl der Fehlalarme ist zurückgegangen. "Das ist vor allem der besseren Technik der Brandmeldeanlagen geschuldet", sagte Paschen. Derzeit jedoch sind er und seine Kameraden hauptsächlich mit der Beseitigung von Sturmschäden beschäftigt. Der Stadtwehrleiter macht dabei jedoch auch darauf aufmerksam, dass die Feuerwehr zur Gefahren- abwehr da ist. "Überall da, wo Straßen geräumt werden müssen oder Bäume umzufallen drohen, rücken wir aus". Allen, die auf diese Weise kostenlos einen Baum fällen wollen, den sie schon lange los werden wollten, erteilt Paschen eine Absage. (nkd)

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