Keine Rechtsmittel im Redlich-Prozess

St. Egidien.

Uwe Redlich (parteilos), Bürgermeister von St. Egidien), wird definitiv keine 180.000 Euro aus eigener Tasche zahlen müssen. In Abstimmung mit dem Landrat wird der Landkreis Zwickau keine Rechtsmittel gegen ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichtes Chemnitz vom 25. Februar einlegen. Das teilte Kreissprecherin Ilona Schilk am Freitag auf Anfrage mit. Die Frist für das Einlegen von Rechtsmitteln endet am 3. April. Indem seit Jahren andauernden Rechtsstreit war es um die Frage gegangen, ob Redlich möglicherweise ein unzulässiges Doppelgehalt bezogen hatte, als er in den Jahren zwischen 2010 und 2015 gleichzeitig als Bürgermeister und Geschäftsführer der gemeindeeigenen Immobiliengesellschaft tätig gewesen ist. Beide Posten bekleidete Redlich ehrenamtlich. Der Landkreis sah darin einen Rechtsbruch und forderte, dass der Rathauschef jene 180.000 Euro als Schadensersatz an die eigene Gemeinde zahlen solle. Das Verwaltungsgericht Chemnitz gab einem Widerspruch Redlichs gegen diese Forderung statt. Die Begründung: Durch das Verhalten des Bürgermeisters sei der Gemeinde keinerlei Schaden entstanden. (akli)


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