Kraut und Rübe

Schwansinn: Was Zwickau diese Woche bewegte

Mensch, hier sieht es aus wie Kraut und Rüben!

Sage ich, wenn ich einen Blick ins Kinderzimmer werfe. Sagt mein Chef, wenn er auf meinen Schreibtisch guckt. Sage ich, wenn ich versuche, meine Gedanken zu ordnen.

Um Kraut und Rüben drehte sich in dieser Woche auch so manche Diskussion in der Redaktion. Angefangen bei Gerüchten, die angesichts angebrannter Bagger ins Kraut schießen bis hin zu Roten Rüben. Also jetzt nicht die Kandidaten der Linken, die nach der Wahl ihre Rüben - Verzeihung: Köpfe - haben hängen lassen. Ich rede von Roter Bete, die im Sprachgebrauch weniger heikel ist als im aufgeschriebenen Zustand. Ein besonders aufmerksamer Leser beschwerte sich über eine Werbung für Aroniasaft mit "Roter Beete". So steht's in der Zeitung, so steht's auch auf dem Etikett. Nur im Duden steht's so ... erst an zweiter Stelle. Und im Kreuzworträtsel, das haben wir durch den Anruf gelernt, steht's stets nur mit einem E. Also genau genommen mit zweien: Eins vor, eins hinter dem T.

Ist das wichtig? Nicht sehr. Aber es hat eine längere Redaktionsdiskussion samt Befragung der gelben Wortbibel nach sich gezogen. Und dann haben wir wieder über die Beete gesprochen. Und über das Bett. Also das Bett, das mal ein Beet war, jetzt aber aussieht wie Kraut und Rüben. Es steht an der Peter-Breuer-Straße und gehörte mal ebenso wie die Beete der essbaren Stadt zu den Vorzeigeobjekten von "Zwickau blüht auf". Damals. Ist 'ne Weile her.

Auf dem Hochbeet an der Nicolaischule hat sich zuletzt nur noch der Essigbaum vermehrt. Der ist für seine intensive Herbstfarbe bekannt. Dann gibt es in Zwickau wieder ... Was? Genau: Rote Beete.

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