Kreis investiert übriges Geld in Kitas

38 Anträge von Betreibern bleiben in diesem Jahr dennoch unberücksichtigt

Zwickau.

Fünf Kindergärten im Landkreis Zwickau haben für Investitionen in ihre Häuser vom Landkreis noch einmal Geld bekommen. Es sind die restlichen 34.000 Euro im Instandhaltungsbudget, das Landes- und Landkreismittel beinhaltet.

Laut Frank Schubert, Sozialdezernent im Landratsamt, konnte die Wilkau-Haßlauer Kindertagesstätte "Tintenkleks" damit die maroden Fenster im Keller und Sozialtrakt erneuern, zudem eine sichere Außentür anschaffen. Von dem 47.000-Euro-Bauvorhaben trägt somit die Kommune nur noch die Hälfte. In der Weidensdorfer Außenstelle der Kita Remse entsprach die Beleuchtung nicht den Vorgaben des Sozialministeriums. Die Limbach-Oberfrohnaer Kindertagesstätte an der Waldenburger Straße, deren Träger die Gesellschaft Bona Vita ist, konnte das Dach reparieren. Dort regnete es rein. Die Kita "Kinderland" in Kirchberg hat eine neue Hauseingangstür bekommen.

Für das Jahr 2018 hatten insgesamt 53 Anträge fristgerecht vorgelegen. Davon sind nach einem Beschluss des Jugendhilfeausschusses im Februar dieses Jahres 16 gefördert worden. Nach der Frist reichten sechs weitere Häuser Anträge ein, darunter die Kita "Kunterbunt" in Oberwiera, die seit Januar nicht mehr von der Kommune betrieben wird, sondern in Trägerschaft der Glauchauer Berufsförderung ist. Schubert zufolge hatte das Landesjugendamt im Zuge des Trägerwechsels Nachbesserungen beim Brandschutz gefordert und davon die weitere Betriebserlaubnis abhängig gemacht. Von den rund 5600 Euro für ein neues Brandschutzkonzept übernahm der Landkreis nun die Hälfte. 38 Projekte konnten nicht berücksichtigt werden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...