Kreisverkehr ist plötzlich wieder im Gespräch

Leipziger/Kolpingstraße: Erst mal bekommt die Kreuzung neue Ampel

Zwickau.

Ein Umbau der Kreuzung Leipziger Straße/Kolpingstraße in Zwickau zu einem Kreisverkehr ist offenbar noch nicht ganz vom Tisch. Im jüngsten Bauausschuss brachte Stadtrat Carsten Schick (FDP) das Thema erneut ins Spiel. Er hatte sich in anderen Orten informiert und dabei Gefallen an einem Verkehr gefunden, der "rundläuft". Er hob dabei sowohl einen zügigen Verkehrsfluss als auch den Klimaschutz hervor. "Der Kohlendioxidausstoß kann verringert werden, wenn die Fahrzeuge zügig in den Kreisverkehr einfahren können anstatt lange an roten Ampeln zu stehen", sagte Schick.

Bisher hatte die Stadt einen Kreisel nicht zuletzt wegen der hohen Kosten und dem fehlendem Platz abgelehnt. Doch statt auf die bisherigen, noch nicht beschlossenen Planungen zu verweisen, sagte Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU), dass ein Kreisel durchaus in naher Zukunft im Bauausschuss besprochen werden kann.

Die Diskussion um die Kreuzung war vor Jahren entbrannt, weil aus Richtung Pölbitz kein Linksabbiegen zur Bundesstraße 93 möglich ist. Zuletzt hatten sich die Verkehrsplaner darauf verständigt, dafür eine zusätzliche Fahrspur zu schaffen. In die Fahrbahn soll dazu eine Dreiecksinsel eingebaut werden. Noch in diesem Jahr ist vorgesehen, die Ampel an der viel befahrenen Kreuzung auf eine verkehrsabhängige Steuerung umzubauen und später auch das Linksabbiegen zuzulassen. Die Kosten dafür: 135.000 Euro.

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