Kunstprojekt hat begonnen

Graffitikünstler Tino Schneider hat mit der Arbeit am 60 Meter hohen Förderschacht des Martin-Hoop-Werkes begonnen.
Tino Schneider beim Ibugfestival im alten Eisenwerk, genannt Fackel, im Jahr 2013.

Zwickau. Der Leipziger Graffitikünstler Tino Schneider hat mit der Arbeit am 60 Meter hohen Förderschacht des Martin-Hoop-Werkes an der Grenze zwischen Zwickau und Mülsen begonnen. Gut eine Woche wird er brauchen, bis das Gemälde, das einen landschaftlich eingebetteten Zechenturm zeigt, fertig ist.

Aus den ursprünglich geplanten Kosten in Höhe von 65.000 Euro sind mittlerweile 90.000 Euro geworden, erklärte Jürgen Zampieri, geschäftsführender Gesellschafter der Metallbaufirma MSB, am Donnerstag. Der Turm befindet sich auf dessen Betriebsgelände. Es gibt für diese Art Kunst am Schacht EU- und Kulturraumfördermittel. Der Maler verwendet nur Schwarz und Weiß getreu der Vorgaben des EU-Projektes Inducult 2.0.

Dezent soll der Turm aufgewertet werden, ohne das denkmalgeschützte Gebäude mit Klinkerfassade gegenüber zu entwerten, erklärt Carsten Debes vom Landratsamt Zwickau. Den Entwurf für die Gestaltung hat der Leipziger Künstler Christoph Steyer alias Flamat geliefert. Tino Schneider hat sich in Zwickau bereits einen Namen gemacht. Er malte die Fackel beim Ibugfestival 2013 im alten Eisenwerk, "Fackel" genannt. (upa)

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