Landesamt sucht Lösung gegen den Stau

Stadt macht sich für digital gesteuerte Ampel stark - Muldebrücke wird ab März als Umleitungsstrecke benötigt

Wilkau-Haßlau.

Die Ampel an der Muldebrücke in Wilkau-Haßlau beschäftigt weiterhin die Gemüter. Der von der Rotphase an der Einmündung zur B 93 ausgelöste Stau beschäftigt inzwischen in jeder Sitzung des Stadtrates oder eines Fachausschusses die Stadträte. Zur jüngsten Ratssitzung machte Steffi Müller ihrem Ärger Luft: "So kann es nicht weitergehen". Sie hatte am selben Tag einen Rückstau bis zur Cainsdorfer Straße miterlebt. Das sieht auch Bürgermeister Stefan Feustel (CDU) so. "Wir können nicht warten, bis in vielleicht zehn Jahren die Brücke gebaut und dabei die Ampel modernisiert wird", sagte er.

Feustel macht sich inzwischen für eine digital gesteuerte Anlage stark. "Die gibt es auch als preiswertes Modell", sagte er. Damit können die Verkehrsströme besser gelenkt werden. Im Jahr 2018 war die Brücke instand gesetzt worden. Gleichzeitig wurde die offenbar fehlerhafte Fahrbahnmarkierung korrigiert. Die Mittellinie verläuft jetzt genau in der Mitte der Brücke. Damit allerdings wird die gemeinsame Fahrspur für Links- und Rechtsabbieger enger. Zwei Fahrzeuge kommen nicht mehr wie früher aneinander vorbei. Das wiederum löst den Stau aus. Allerdings gab es offiziell auch vor der Korrektur keine zwei Fahrspuren. Denn dazu hätten die beiden Abbiegepfeile mit einer Linie getrennt werden müssen. Das aber war nicht der Fall.

Stadtrat Dietmar Kallweit drängt zur Eile. "Ab März wird die B-93-Brücke in Silberstraße gesperrt", sagte er. Dann werde die Muldebrücke als Umleitung benötigt. Im Januar soll es vor Ort eine Beratung mit Mitarbeitern des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr geben. (nkd)

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