Langfristige Förderung

Mehrgenerationenhaus erhält bis 2028 Unterstützung

Wildenfels.

Das Mehrgenerationenhaus (MGH) Wildenfels ist mit seinen vielfältigen Angeboten, die von Krabbelgruppe und Familienfrühstück über Elternakademie und Kunst-Handwerk-Natur-Werkstatt bis hin zu verschiedenen Beratungsangeboten reichen, ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen aller Generationen. Beliebt als Treffpunkt ist auch die Kaffeestube. Der Fortbestand des Hauses, das sich seit Mai 2018 an der Schlossstraße befindet, hängt allerdings immer daran, ob auch weiterhin Fördergeld fließt.

"Jetzt haben wir erstmals eine längere Planungssicherheit für die beliebte Einrichtung", freut sich Bürgermeister Tino Kögler (parteilos). Es gibt nämlich eine Initiative der Bundesregierung, Mehrgenerationenhäuser über acht Jahre bis 2028 weiterhin zu fördern. Der Wildenfelser Stadtrat begrüßt diese Initiative ausdrücklich. Auf seiner jüngsen Sitzung hat er einstimmig beschlossen, als Kofinanzierung zum Bundesprogramm jährlich 10.000 Euro für das MGH in den städtischen Haushaltsplan aufzunehmen.

Weitere fast 10.500 Euro beschlossen die Stadträte darüber hinaus für 2021 als Zuschuss für zwei jeweils halbtags dort beschäftigte Fachkräfte. Diese Summe ist die Grundlage dafür, dass der Landkreis Zwickau sich ebenfalls an der Fachkräfteförderung beteiligt. Voraussetzung für den städtischen Zuschuss sind ein ausgeglichener Haushalt im Jahr 2021 und unveränderte gesetzliche Grundlagen sowie Förderrichtlinien. Anders als bei den Geldern vom Bund gibt es bei der Fachkräfteförderung aber für das Haus bisher keine langfristigen Zusagen. (vim)

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