Langgehegte Vorhaben gehen an den Start

Zwei Einrichtungen profitieren von einer Pauschalförderung des Landes. Das kommt den Sportlern dreier Lichten-tanner Ortsteile zugute.

Lichtentanne.

Bauarbeiten an zwei Sporteinrichtungen will die Gemeinde Lichtentanne mit den 70.000 Euro unterstützen, die sie vom Freistaat als pauschale Förderung bekommt. Der Gemeinderat hat jetzt zugestimmt, dass sowohl für die Sanierung des Sportlerheims der SG 48 Schönfels als auch für die Sanierung der Turnhalle Ebersbrunn jeweils 35.000 Euro dazugegeben werden.

Für beide Vorhaben machen sich die Sportler seit vielen Jahren stark - nun kann es also losgehen. Zumindest theoretisch. Für die Sanierung im Ortsteil Schönfels wird mehr als eine Viertelmillion Euro gebraucht. Die Arbeiten sollen deswegen erst dann beginnen, wenn der Antrag auf Fördermittel bewilligt ist. Den hat die SG 48 gestellt, weil der Fördertopf für kommunale Anträge derzeit ausgeschöpft ist. Die Förderquote liegt bei drei Viertel der Baukosten. Die Kommune muss damit neben dem Anteil der Landespauschale weitere 36.500 Euro beisteuern. Das Geld kommt aus dem eigenen Haushalt und ist vom Gemeinderat ebenfalls bewilligt worden.


Laut Mario Taut von der Sportgemeinschaft müssen die Umkleiden dringend saniert werden. "Da ist seit 25 Jahren nichts mehr gemacht worden." Auf der Aufgabenliste stehen aber auch die Sanitäreinrichtungen sowie die Fenster des Sportlerheims. Taut ist froh, dass es endlich losgehen kann. "Da haben uns der Bürgermeister und das Bauamt auch gegen Widerstände unterstützt." Denn in einer Gemeinde wie Lichtentanne mit zahlreichen Ortsteilen gibt es überall Begehrlichkeiten. "Allerdings profitieren ja auch die Lichtentanner - im Nachwuchsbereich bilden wir Schönfelser mit ihnen bereits eine Spielgemeinschaft. Das ist auch für den Männerbereich denkbar", so Mario Taut. Die SG 48 hat rund 230 Vereinsmitglieder, die nicht nur Fußball spielen, auch Volleyball, Kegeln und Frauensport ist im Angebot.

Im Ortsteil Ebersbrunn soll das Geld aus dem Landeshaushalt für die Vorbereitung einer umfassenden Sanierung genutzt werden. Die Halle steht ausschließlich dem Vereins-, nicht dem Schulsport zur Verfügung. Deswegen wurde die Sanierung immer wieder hintan gestellt. Schritt für Schritt soll nun aber auch dieses Gebäude modernisiert werden, das viele Ebersbrunner mit ihrer eigenen Hände Arbeit aufgebaut haben.

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