Laut und heiß

Schwansinn: Was Zwickau diese Woche bewegte

Problembürger auf dem Neumarkt - das war das große Thema diese Woche. Wie die am Montagabend auf einmal alle dort aufgetaucht sind, um Ausländer und blonde Mädels anzustarren und sich aufzuregen ... gruselig! So viel Unzufriedenheit, Verbitterung und Hass. Wo sind die Streetworker, die sich DARUM kümmern?

Junge Leute, die nicht ausgelastet sind, machen bekanntlich überall auf der Welt Unsinn. Wenn ich da nur an meine Jugend ... aber lassen wir das. Und wenn solche jungen Leute einen Kasten Bier haben, aber nichts, wofür es sich lohnt, sich ordentlich zu benehmen, dann werden manche auch laut und/oder kriminell. Egal ob sie aus Nigeria oder Neuplanitz kommen (nix gegen Nigeria, aber es mussten zwei Wörter mit N sein!) Was also tut man gegen die von Langeweile, Perspektivlosigkeit und Alkohol beförderten Ruhestörungen auf dem Neumarkt? Natürlich alle, die dort sitzen, angaffen und fotografieren! Und die südländisch Aussehenden schneller abschieben oder wenigstens in gut bewachten Lagern konzentrieren, damit sie es gar nicht mehr in unsere Innenstädte schaffen. Oder?

Ihre sch... Hitze können sie übrigens gleich mitnehmen. Vielleicht hören die Medien dann auch endlich auf, so penetrant über den Klimawandel zu jammern. Womit wir beim zweiten Aufreger dieser Tage wären. Was viele gar nicht wissen: Die größten ökologischen Fußabdrücke hinterlassen nicht etwa die Pauschalurlauber oder unsere noch lebenden Steaks, sondern die Politiker, die uns eigentlich vor allem Unbill bewahren sollen. Nehmen wir nur einmal den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der seit seiner Inthronisierung durchs Land fährt, um jeden Sachsen einzeln anzuflehen, er möge 2019 die richtige Wahl treffen. Was der bereits für einen Sprit verbrannt hat - ich vermute, wenn die CDU damit aufhören würde, ließen sich die Pariser Klimaziele doch noch rechtzeitig verwirklichen. Falls das überhaupt etwas nützen würde.

Nicht wenige glauben nämlich, dass das Scheitern an uns selbst schon so weit fortgeschritten ist, dass unsere Urenkel keinen Lichtschutzfaktor 50 mehr brauchen, sondern Teflon. Doch das ist Panikmache von Pseudo-Wissenschaftlern, die uns den Spaß nicht gönnen. Wir sollten auch das US-Car-Treffen am Wochenende in Zwickau in vollen Zügen genießen. Auf den Dreck, der dort in die Luft geblasen wird, kommt es nun wirklich nicht (mehr) an, verzwickt und zugenäht!

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