Lichtenstein bietet Steuer-Stundung an

Lichtenstein.

Obwohl die eigene finanzielle Situation angespannt ist, will die Stadt Lichtenstein Bürgern, Geschäftsleuten und Vereinen entgegenkommen, die durch die Corona-Pandemie finanzielle Probleme bekommen haben. "Wir können keinen Hilfsfonds bilden, haben aber die Möglichkeit für Stundungen", sagte Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler). Miet- und Nebenkostenvorauszahlungen sowie Steuer- und Beitragszahlungen können auf Antrag bis 31. Dezember gestundet werden, Zinsen fallen dafür nicht an. Ob in bestimmten Fällen auch ein Erlass möglich ist, soll erst abgewogen werden, wenn genau klar ist, wie die anderen staatlichen Hilfsprogramme wirken. Der Antrag auf Stundung kann formlos per E-Mail an buergermeister@lichtenstein-sachsen.de gestellt werden. Nordheim betont aber, dass es keine pauschale Genehmigung gibt, sondern die Sachlage kurz geprüft wird. Denn ein Arbeitnehmer in Kurzarbeit oder ein Geschäftsmann seien eben anders von der Krise betroffen als Rentner beispielsweise. (mpf)


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