Märchenstück wird in die "Neue Welt" verlegt

Gewandhaus weiterhin nicht nutzbar - Shuttle zu "Der Musikfeind" geplant

Zwickau.

Durch die anhaltende Verzögerung der Fertigstellung des Zwickauer Gewandhauses muss das Theater Plauen-Zwickau zwei bereits geplante Vorstellungsansetzungen im Dezember verändern. Das sagte Theatersprecherin Carolin Eschenbrenner.

Das diesjährige Weihnachtsmärchen "Rumpelstilzchen", das als moderne Fassung des Märchens der Gebrüder Grimm bereits im vergangenen Dezember im Vogtlandtheater erfolgreich gespielt wurde, wird nun nicht im Gewandhaus gezeigt, sondern ab 12. Dezember im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt". Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Weihnachtsmärchen des Theaters dort erfolgreich aufgeführt, sagte Eschenbrenner. Bis zum 27. Dezember sind 22 Vorstellungen angesetzt.

Ebenfalls für Dezember im Gewandhaus war die Premiere von drei Operetten-Einaktern von Jacques Offenbach und Richard Genée unter dem Titel "Der Musikfeind" geplant. Da diese Inszenierung in der Vorbereitung für die große Bühne konzipiert wurde und nun auch der Malsaal als Spielstätte nicht mehr zur Verfügung steht, ist es nicht möglich, sie an einen anderen Ort in Zwickau zu verlegen. Daher wird die Premiere wie geplant am 18. Dezember, aber jetzt im Vogtlandtheater Plauen stattfinden. Damit trotz allem auch die Zwickauer Zuschauer schon jetzt die Inszenierung - die später auch in Zwickau gespielt werden wird - sehen können, richtet das Theater für die ersten drei Vorstellungen (18., 19. und 30. Dezember) einen kostenlosen Bus-Shuttle nach Plauen und zurück ein. Die durch die Corona-Auflagen sowieso auf 90Minuten verkürzte Aufführungsdauer garantiert, dass der Theaterabend auch mit Fahrt nicht lang werden wird, sagte Eschenbrenner.

Die Planungen zur Übergabe des sanierten Gewandhauses und der Spielplan für die darauffolgenden Monate seien in vollem Gange und sollen zeitnah kommuniziert werden, sagte die Theatersprecherin. (ja)

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