Maut hilft auch beim Bau von Gehwegen

Stadt Zwickau klärt über Geldverwendung auf - Sanierung und Neubau

Zwickau.

Die Einnahmen, die die Stadt Zwickau als Anteil an den Mauteinnahmen vom Bund bekommt, sind zweckgebunden in die städtische Verkehrsinfrastruktur geflossen. Das bestätigte das städtische Tiefbauamt, nachdem "Freie Presse" am Mittwoch unter der Überschrift "Maut bringt Zwickau Geldsegen" darüber berichtet hatte.

"Wir sind sehr froh über die zusätzlichen Einnahmen", sagte Amtsleiter Thomas Pühn. Auf diese Weise sei es möglich, auch Vorhaben in Angriff zu nehmen, die sonst auf der Strecke geblieben wären. So wurden mit dem Mautgeld unter anderem mehrere Abschnitte der stadtauswärtsführenden Fahrspur der Reichenbacher Straße zwischen der Böttger- und der Ossietzkystraße instand gesetzt. Geplant ist auch der Bau des Gehweges entlang der westlichen Seite der Crimmitschauer Straße zwischen Werdauer und Konradstraße, also unter anderem vor dem Robert-Schumann-Konservatorium. Von den Kosten dieser Baumaßnahme sei abhängig, ob weitere Gehwegabschnitte saniert werden können.

Insgesamt hat die Stadt im ersten Halbjahr 2019 etwa 245.000 Euro aus der Maut eingenommen. Zwickau ist Baulastträger von insgesamt 21,9 Kilometern Bundesstraßen. Wie viel Geld die Stadt im gesamten Jahr 2019 bekommt, ist noch nicht bekannt. Da die Maut erst seit kurzem ausgezahlt wird, ist sie im Haushalt noch nicht eingeplant. "Wenn sich die Mauteinnahmen verstetigen, wird es sicherlich zu einer mittelfristig planbaren Größe für den städtischen Haushalt kommen", sagte Heike Reinke von der Pressestelle des Rathauses.


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