Max-Pechstein-Museum erwirbt Brief mit Zirkusdarstellung

Zwickau.

Das Zwickauer Max-Pechstein-Museum haben ihren Bestand an Briefen und Postkarten des in Zwickau geborenen Künstlers um ein Zeitzeugnis erweitert. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde auf einer Auktion Ende Mai ein Brief Max Pechsteins aus dem Jahr 1920 mit einer ganzseitigen Zirkusdarstellung ersteigert. 

Die Tuschfederzeichnung leitet einen Brief des Expressionisten an Tekla Hess, Ehefrau des Erfurter Kunstsammlers und Mäzens Alfred Hess, ein. In diesem schildert Pechstein seine Eindrücke vom Zirkus, außerdem schreibt er über seine künstlerischen Pläne: "Wie Sie sehen, bewege ich mich immer noch in der mir lieben Luft des Zirkus. Ein Glück, daß Sarrasani den Weg wieder einmal nach Berlin gefunden, und ich also an früher bei ihm verlebte gute Stunden … anknüpfen konnte, 2 Bilder habe ich nun schon aus ihm gemalt, und noch einiges steht in Arbeit."


Zirkus-Gemälde Pechsteins sind Teil der aktuellen Sonderausstellung "TANZ! Mach Pechstein: Bühne, Parkett, Manage" im Max-Pechstein-Museum, die noch bis zum 14. Juli läuft. Die Handschriftensammlung des Museums umfasst mehr als 450 Briefe und Postkarten Pechsteins. (dha)

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