Mini-Siedlung: Private können 2020 loslegen

Der Reinsdorfer Gemeinderat hat den Bebauungsplan "Am Rathaus" auf den Weg gebracht - mit eigener Zufahrt.

Reinsdorf.

Nun steht es definitiv fest: Neben dem Rathaus in Reinsdorf entsteht eine neue kleine Siedlung. Die Gemeinderäte haben während der jüngsten Sitzung den Weg dafür frei gemacht, dem dafür mehrfach diskutierten Entwurf zum Bebauungsplan zugestimmt. Gleichzeitig wurde die Gemeindeverwaltung beauftragt, die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten.

Wie Rathauschef Steffen Ludwig (parteilos) erklärte, erhält die Siedlung eine eigene Zufahrt. Der Bürgermeister geht davon aus, dass interessierte Häuslebauer im Frühjahr beziehungsweise Sommer kommenden Jahres mit dem Errichten der Eigenheime beginnen können. Der Bereich grenzt südwestlich an das Rathaus und umfasst eine Fläche von circa 2400 Quadratmetern. Ein Großteil des Terrains ist bis zum 2015 noch als Spielgarten für die damalige Kita "Anne Frank" genutzt worden. Im Zuge der Prüfung einer sinnvollen Nachnutzung des Grundstücks wird nunmehr angestrebt, dort zwei Eigenheime zu bauen. "Der Standort befindet sich im Innenbereich und ist durch die Einfamilienhäuser Wiesenaue46sowie 46 A baulich bereits in dieser Richtung vorgeprägt", sagt der Bürgermeister.


Seit Längerem schon sucht die Gemeinde weitere Flächen für Bauwillige. Nicht zuletzt wächst das Gewerbegebiet, wodurch Privatpersonen verstärkt nach bebaubaren Grundstücken Ausschau halten. "Wir haben Anfragen vor allem von jungen Familien, die Bauflächen suchen", erklärte eine zuständige Rathausmitarbeiterin. Wer aufs Dorf zieht und Kinder hat, wolle jedoch ebenso Kita und Schule in der Nähe haben. Beides könne die Gemeinde bieten. "Wir sind unter Siedlungsdruck", kommentierte wiederholt Rathauschef Ludwig die Situation. So haben erst im vergangenen Jahr die letzten beiden der insgesamt vierParzellen am Wohnbaustandort "Karl-Marx-Straße" in Reinsdorf den Besitzer gewechselt.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat den Mindestverkaufspreis für die Veräußerung der Grundstücke im Bereich des Bebauungsgebietes "Am Friedrichsgrüner Park" festgelegt. Auch für die Veräußerung von Baugrundstücken im Bereich des ehemaligen Kunst-Gasthofs in der Ortsmitte von Friedrichsgrün einigte sich das Gremium auf einen Mindestverkaufspreis.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...