Neue Schau widmet sich Beethoven

Sonderausstellung wird amSonntag eröffnet

Zwickau.

Eine neue Sonderausstellung, die sich dem Komponisten Ludwig van Beethoven gewidmet, der in diesem Jahr 250 Jahre alt werden würde, wird am Sonntag, 17 Uhr im Zwickauer Robert-Schumann-Haus eröffnet.

Für Robert Schumann war die Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven von wesentlicher Bedeutung, sagte Petra Schink von der Pressestelle des Zwickauer Rathauses. An dessen Sinfonien übte er sich im Orchestrieren, wovon ein erst seit Kurzem im Robert-Schumann-Haus befindlicher Studienautograph zeugt. Für die Pianistin Clara Schumann war Beethoven stets einer ihrer Repertoireschwerpunkte. Sie war die erste Pianistin, die in Wien öffentlich eine komplette Beethovensonate zum Vortrag brachte. Auch Robert Schumann setzte sich als Dirigent mit Beethovens Sinfonien auseinander und haderte mit dessen berüchtigten metronomischen Tempoangaben. Für ein geplantes Bonner Beethoven-Denkmal komponierte Schumann seine Fantasie op. 17 und schrieb Variationen über ein Beethovensches Thema, heißt es in einer Presseinformation.

Die Ausstellung zeigt Notenautographe und -erstdrucke, Originalbriefe, Programmzettel, Porträts und Besitzstücke. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei. Die Ausstellung ist bis 19. April im Foyer des Robert-Schumann-Hauses, Hauptmarkt 5, zu sehen. (ja)

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