Niedriger Pegel: Kreis reagiert

Dass die Zwickauer Mulde momentan sehr wenig Wasser führt, freut zwar so manchen hitzegeplagten Zwickauer - so wie die vier WHZ-Studenten Thalia Blank, Maik Schöne, Lucas Stedefeld und Nick Pfüller - für die Flusslandschaft entsteht aber ein Problem. Durch anhalten niedrige Pegelstände würden vor allem kleinere Bäche Gefahr laufen, vorübergehend trocken zu fallen, warnt die untere Wasserbehörde. Der Landkreis Zwickau hat deswegen am Mittwoch angekündigt, die Wasserentnahme per Pumpe zum 22. August zu verbieten. An dem Tag erscheint das neue Amtsblatt mit der entsprechenden Allgemeinverfügung. Das Verbot soll bis 31. Oktober gelten. Der Landkreis kündigt zudem verstärkte Kontrollen an den Gewässern an. Verstöße werden mit einer Geldbuße geahndet. Wer sein Wasser mit dem Eimer schöpft, könne das weiter tun, sagt Kreissprecherin Ilona Schilk. Das sei nach jetzigem Stand unbedenklich. Und auch die Füße ins kalte Nass zu stecken, ist weiter erlaubt. (ael)

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