Noch kein Termin für Baustart am Schocken-Kaufhaus

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Laut ursprünglichem Zeitplan müsste es langsam losgehen - aber Planungen und Mietersuche sind noch nicht abgeschlossen.

Zwickau.

Für die Sanierung und den Umbau des ehemaligen Schocken-Kaufhauses an der Zwickauer Hauptstraße gibt es noch keinen konkreten Baubeginn. Das teilte Ilka Nitschke, Assistentin Projektentwicklung der GP Papenburg Hochbau GmbH, auf Anfrage der "Freien Presse" mit. Die Planungen und die Gewinnung von Mietern für die insgesamt etwa 10.500 Quadratmeter große Mietfläche befinden sich in der Abschlussphase, sagte Nitsche.

Bei der Vorstellung des Projektes Ende Oktober war von einem Baustart im Frühjahr dieses Jahres die Rede gewesen. Nach rund 20 Jahren Leerstand hatte Klaus Papenburg 2020 die Immobilie von der Schocken-Erbengemeinschaft gekauft und später seine Pläne vorgestellt. Nach dem Umbau, der etwa zweieinhalb Jahre dauern wird, soll in dem ehemaligen Kaufhaus an der Seite zum Marienplatz unter anderem ein Hotel mit 95 Betten entstehen, das als Neubau in den alten Baukörper eingefügt werden soll. An der Seite zur Hauptstraße will eine Bank ihre Filiale eröffnen. In den oberen Etagen wollen sich unter anderem die Zwickauer Stadtverwaltung sowie der Freistaat Sachsen mit Landesbehörden einmieten.

Nach dem Baubeginn soll in einem ersten Schritt das Eckgebäude Hauptstraße/Mariengasse abgebrochen werden. Freigelegt und wieder als solcher genutzt, wird später auch der Haupteingang des 1907 errichteten Kaufhauses samt historischem Treppenhaus in der Mariengasse.

Die Gesamtkosten werden mit 28Millionen Euro angegeben, davon trägt der Bauherr etwa 21 Millionen Euro. Die Stadt Zwickau gibt etwas mehr als zwei Millionen Euro dazu. Der Differenzbetrag wird über Fördermittel des Bundes finanziert.

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