Nordstraße: Ausbau ab März

Den Auftrag für das Vorhaben haben die Räte bereits vergeben. Es gehört zu den bisher kompliziertesten in Reinsdorf.

Reinsdorf.

Mitte März kommenden Jahres soll der 1,18 Millionen Euro teure Ausbau der Nordstraße in Reinsdorf beginnen. Die Gemeinderäte haben sich hierfür auf das Werdauer Tiefbauunternehmen Schulze geeinigt. Neben der Kommune klinken sich die Wasserwerke Zwickau und Mitnetz Strom in das Bauprojekt ein.

Wie Rathauschef Steffen Ludwig (parteilos) erklärt, ist der Beginn gezielt auf 2019 gelegt worden, um den Ausbau der 380 Meter langen Nordstraße "in einem Ritt" zu erledigen. So ist neben dem Straßenbau die Erneuerung der Trink- und Abwasserleitungen sowie Straßenbeleuchtung geplant. Auch die Leitungen für die Stromversorgung sollen später in die Erde gebracht werden. Laut Ludwig erfolgt außerdem die Verlegung eines Lehrrohrsystems für den späteren Ausbau beziehungsweise die Erweiterung digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze. Letzteres sei über eine 100-prozentige Förderung möglich.

Während sich Mitnetz Strom mit 41.000 Euro und die Wasserwerke mit 404.000 Euro beteiligen, beträgt der Anteil der Gemeinde Reinsdorf 727.000 Euro. Davon wiederum fließen Fördermittel in Höhe von gut 455.000 Euro, die die Kommune für den Ausbau der Nordstraße über den Verein "Zwickauer Land" beantragt hatte. Der Verein treibt als Regionalmanagement die Entwicklung der Dörfer in den einstigen Kreisen Zwickauer Land und Werdau voran.

Während einer Einwohnerversammlung im April hatte die Verwaltung bereits darauf hingewiesen, dass mit einer etwa achtmonatigen Bauzeit zu rechnen ist. Da es sich um eine Sackgasse handelt, soll zudem eine provisorische Notzufahrt für Anlieger und Rettungskräfte geschaffen werden.

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