Notfall: Ersthelfer ärgert sich über Ignoranz von Passanten

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Ein älterer Herr liegt am Kopf blutend und hilflos an einer Straßenbahnhaltestelle. Ein Mann stoppt sofort, hilft - und ärgert sich über die vielen Autofahrer, die achtlos vorbeifahren.


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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    ERZurgestein
    16.01.2021

    Es könnte wohl fast jeden Tag ein Artikel zum Thema "Hilfeleistung" stehen, denn es ist sehr oft die traurige Wahrheit. Es gibt leider immer weniger Mitmenschen die "Helfen in der Not!" und es hat mit dem derzeitigen Corona Situation nichts zu tun. Dieser negative Trend begleitet unsere Gesellschaft schon lange.
    Jeder, der einen Führerschein erwerben möchte hat die Pflicht einen Nachweis über die Teilnahme an einem "Erste Hilfe Kurs" zu erbringen. Damit hat er allgemeine Kentnisse erlangt, um seiner "Hilfeleistungspflicht" als Fahrzeugführer nachzukommen. Nicht umsonst ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dass sich in jedem Pkw, Lkw etc. ein Verbandkasten zur Ersten Hilfe befinden muss.
    Die Argumente für eine unterlassene Hilfeleistung sind sehr vielfältig, aber eines kann Jeder tun - anhalten, die Situation einschätzen und helfen. Auch wenn es dabei nur das Absetzen des "Notruf 112" ist.
    Viele Menschen sorgen dafür, dass die Rettungskette funktioniert: Auch in Corona Zeiten!!

  • 20
    2
    kartracer
    12.01.2021

    So sieht die traurige Wahrheit einer egoistischen Wohlstandgesellschaft aus, die sich auch im Corona Alltag wieder spiegelt.
    Was interessiert mich anderer Menschen Leid.

  • 4
    23
    Interessierte
    12.01.2021

    Also wenn ich das hier ´alles´ lese , dann haben doch einige geholfen oder Hilfe bekommen ...
    Aber es ist eben nicht mehr so wie früher , dass dir jemand ´auch` dein gerade verlorenes Portemonnaie nachbringt ...
    Es kommt vielleicht auch drauf an , wer - da gerade im Auto vorbei fährt , wir Sachsen sind ja´ nun nicht mehr unter uns , und jeder muß schnell irgend wohin zum Termin oder/ und auch pünktlich sein , damit er seine Arbeit nicht verliert ...

  • 39
    0
    Malleo
    12.01.2021

    Es gibt auch positive Erfahrungen.
    Vor wenigen Tagen brach eine ältere Frau an einer Straße zusammen und rollte seitwärts auf einen Rodelhang.
    Eine Autofahrerin hielt sofort und gemeinsam halfen wir ihr auf unseren Schlitten, sprachen sie an und ich wickelte sie in eine warme Decke.
    Der Notruf wurde gewählt und in der Wartezeit boten viele Menschen ihre Hilfe an, die mit dem Auto unterwegs waren.
    Die Sanitäter versorgten sie und brachten die 80 jährige ins Krankenhaus.
    So sollte es sein.

  • 46
    2
    Lisa13
    12.01.2021

    Ich kenne das , mein Mann konnte sich noch auf die Bordsteinkante setzten ...es sind sicher 20/30 Autos an ihm vorbei gefahren..da es um die Mittagszeit war und in die Richtung zum Gewerbegebiet wo eine große bekannte Kantine liegt . Mein Mann wollte auch zum Essen ...bis ein Auto mit einem Kennzeichen aus einem anderen Bundesland anhielt ...er war unterzuckert also in akuter Lebensgefahr... Ja so sind die Menschen

  • 44
    7
    Pixelghost
    12.01.2021

    „Und ein Handy hat heute doch fast jeder dabei.“

    Ja, um dann die Einsatzkräfte zu filmen. Könnte ja was falsch laufen oder sonst irgendwie eskalieren. Dann kann man das hochkant ins Netz stellen.

    Zum Dokumentieren eines einfachen Blechschadens reicht es nicht, um dann die Blockierung der Straße zu beseitigen. Aber als die Polizei zur Unfallaufnahme anrückt, holt man das Handy raus um die Polizisten im Dienst zu filmen.

  • 63
    4
    A80
    12.01.2021

    Das ist wirklich traurig ,das jeder vorbei gefahren ist. Man kann doch wenigsten den Notarzt rufen. Ich wäre auch angehalten, um den älteren Herren zu helfen. Daumen hoch für den Ersthelfer. Aber das ist Deutschland .Nicht alle aber alles Ich Menschen.