Österreichischer Konzern investiert ins Ziegelwerk Zwickau

Die Wienerberger-Gruppe mit Sitz in Wien führt seit 22 Jahren die Geschäfte am Standort im Zwickauer Westen. Jetzt wurde dort ein mittlerer sechsstelliger Betrag in neue Maschinen gesteckt.

Zwickau.

Etwa eine halbe Million Euro hat die in Österreich ansässige Wienerberger-Gruppe jüngst in ihr Ziegelwerk Zwickau investiert. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Demnach wurden neue Maschinen und Maschinensteuerungen eingebaut. Sie sollen helfen, den Energieverbrauch zu senken, die Qualität der Ziegel zu erhöhen und die Produktionsleistung zu steigern. "Deutschlands größter Hersteller von Tonbaustoffen sichert damit langfristig Arbeitsplätze im Werk Zwickau", heißt es in der Mitteilung.

Das Baustoff-Unternehmen setzt derweil in der Außendarstellung auf den Umweltschutz. "Dank der Investitionen leistet Wienerberger auch einen Beitrag zum Klimaschutz", lässt sich Anton Knaus, Leiter des Ziegelwerkes in Zwickau, in der Pressemitteilung zitieren. "Damit meinen wir nicht nur die erreichten Energieeinsparungen bei der Produktion", so Knaus. Mit den Poroton-Ziegeln aus Zwickauer Produktion könnten Energiesparhäuser errichtet werden, die "für Generationen" gemacht seien.

Die neuen Anlagen im Ziegelwerk Zwickau ermöglichen neben der Produktivitätssteigerung auch eine Verbesserung der Ziegel selbst: Beispielsweise könnten mit den neuen Maschinen noch filigranere Ziegel produziert werden, die mit feineren Luftkammern noch besser die Wärme dämmen. Auch die optimale Zusammensetzung der Tonmasse könne nun noch genauer reguliert werden. Das steigere die Festigkeit, Dauerhaftigkeit und Schallschutzeigenschaften der hochwertigen Produkte. "Wir hier in Zwickau sind ein Zukunftsstandort für Wienerberger. Wir wollen mit der ganzen Mannschaft stets das Optimum erreichen", sagt Werkleiter Knaus. "Unser Ziel ist es, über eine effiziente Produktion und optimale Arbeitsbedingungen immer einen Schritt voraus zu sein."

Das in Wien ansässige Unternehmen Wienerberger ist mit einem Umsatz von gut 3,3 Milliarden Euro und 16.596 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2018 der größte Ziegelproduzent weltweit. Im Zwickauer Ziegelwerk, das seit 1998 zum Konzern gehört, sind derzeit 40 Mitarbeiter beschäftigt.

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