Ortschronist fordert: Rettet unser Schloss!

Nächste Woche wird die im 12. Jahrhundert erbaute Lichtensteiner Residenz zwangsversteigert. Heimatforscher Uwe Zander will mit einer Bürgerinitiative Forderungen an einen möglichen neuen Besitzer stellen.

1Kommentare

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    gelöschter Nutzer
    24.10.2014

    Endlich, endlich, endlich findet sich jemand, der sich unserer Sorgen um unser Schloss annimmt und dieses Problem sogar zur eigenen Chefsache machen will, egal wessen Chef er immer auch sei!
    Daß ich mich der dafür vorgesehenen Bürgerinitiative noch nicht angeschlossen habe, liegt daran, dass ich nicht erkennen kann, auf welcher Grundlage und mit welchen Mitteln diese Bürginitiative arbeitenn soll, und welches konkrete Ziel erreicht werden soll?
    Mit nostalgischen Erinnerungen und wehklagen ist es nicht getan.
    Ich glaube kaum, dass ein neuer Besitzer sich auf irgendwelche "Regelungen" in Bezug auf die. Nutzung der Schlossräume und anderer Anlagenteile einlassen wird, zumal wir keinerlei Gegenleistungen anbieten können. Aus gleichem Grunde kann ich auch die Befürchtung nicht teilen, dass ein eventuell neuer Besitzer mehr Versprechungen macht als damals der Prinz.
    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es solche Versprechungen gab.
    Interessant wäre es, zu wissen, wie der Marktpreis ermittelt wurde. Zu welchen Preisen der Vergangenheit der Besitzerwechsel erfolgte, ist meines Wissens in der Öffentlichkeit nicht bekannt.
    Für die 1945 erfolgte Enteignung erübrigt sich diese Frage. Vielleicht hat man die Enteignung sogar später bereut, sonst hätte man wohl zu DDR Zeiten das Bauwerk nicht bereitwillig einer kirchlichen Einrichtung übergeben. Zu welchem Preis diese Übergabe erfolgte, das wissen vermutlich nur die, die damals dafür zuständig waren. Gleiches gilt wohl für den Kauf zwischen Caritas und Prinz von Schönburg.
    Bei all diesen Überlegungen bleibt noch eine Option offen:
    Was nutzt eine Bürgerinitiative oder sonstige Aktivitäten, wenn sich niemand für dieses "Schnäppchen" entscheidet, und vielleicht nicht einmal jemand bereit ist ,ist, diese "Residenz" zum symbolischen Preis von 1,-€ zu übernehmen?
    · (Als "Residenz" im eigentlichen Sinne diente das Schloss gerade mal ein halbes Jahrhundert.)
    Es wird wohl alles seinen "marktwirtschaftlichen Verlauf" nehmen.
    Das Schloss wird nur zu retten sein, wenn sich ein Käufer findet mit genügend Geld und konkreten Vorstellungen über die weitere Nutzung des Bauwerkes.
    Für mich steht noch die Frage offen, ob der Herr Prinz ungeschoren aus dieser Affäre herauskommt, oder ob er für den in seiner Bettsitzzeit entstandenen Schaden (willkürlich herausgerissene Zwischendecken- und Wände, Fußböden und anderes mehr) wenigstens teilweise aufkommen muss.
    Ich würde es begrüßen, wenn die freie Presse uns über den Verlauf der Zwangsversteigerung und die daraus resultierenden Folgen zügig informieren würde, in eigener Redaktion ohne jedes Beiwerk.
    Wilhelm Hänchen
    zum Talblick 10
    09350 Lichtenstein
    Telefon 037204 2122



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