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Paracelsus in Zwickau gehört jetzt dem HBK

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Zum 1. Dezember ist der Kauf der Klinik vollzogen worden

Zwickau.

Das Paracelsus-Krankenhaus an der Werdauer Straße in Zwickau gehört seit Donnerstag ganz offiziell zum städtischen Heinrich-Braun-Klinikum (HBK). Das hat das HBK in einer Pressemitteilung bestätigt. Der Termin war schon länger bekannt. Mit dem Vollzug des Kaufes werde die Gesundheitsversorgung in Zwickau in kommunaler Hand gebündelt und gestärkt, heißt es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis macht das Krankenhaus keine Angaben. Aus vorangegangenen Informationen der Zwickauer Stadtverwaltung lässt sich folgern, dass die Summe zwischen 25 und 35 Millionen Euro liegen muss.

Das HBK wird eigenen Angaben zufolge im Krankenhausplan des Freistaates nun als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit mehr als 1000 Betten aufgenommen. Wenn in der Mitteilung weiter vom bisherigen Paracelsus-Standort die Rede ist, verwendet das HBK die Bezeichnung: Standort Werdauer Straße. Es ist nach Kirchberg, der Kinderzentrum-Außenstelle Glauchau und dem Haupt-Areal an der Karl-Keil-Straße der nunmehr vierte Standort. In der Mitteilung betont das HBK abermals, dass der Trend in der Gesundheitsversorgung hin zu größeren Strukturen gehe und kleine Häuser den Problemen zunehmend nicht mehr gewachsen seien. Mit der Übernahme würden auch die rund 3000 Arbeitsplätze an allen vier Standorten langfristig gestärkt, wird HBK-Geschäftsführer Rüdiger Glaß in dem Schreiben zitiert. Die Fachkräfte des Standorts Werdauer Straße würden bei allen Veränderungen im HBK-Verbund auch zukünftig gebraucht.

Ziel bleibe, Doppelstrukturen abzubauen, spezialisierte Bereiche auszubauen und bei Bedarf neue Angebote zu schaffen, heißt es weiter. Eine erste Verlagerung hat es bereits Mitte November gegeben. Chirurgische Fachbereiche sind - laut HBK im Einvernehmen - von der Werdauer- an die Karl-Keil-Straße verlegt und in dortige Strukturen integriert worden. Der Grund seien Personalengpässe am bisherigen Paracelsus-Standort gewesen.

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