Pflege-Azubis beschäftigen sich mit dem Sterben

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Ausbildungsteil der Paracelsusklinik Zwickau bietet Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Experten

Zwickau.

Die Palliativmedizin beziehungsweise -pflege ist Teil der Ausbildung zur Pflegefachkraft (Gesundheits- und Krankenpfleger). Um dieses sensible Thema besser vermitteln zu können, wird von der Paracelsusklinik Zwickau jedes Jahr eine Palliativwoche für die Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres organisiert, sagte Kliniksprecherin Frances Enderlein.

Vorträge der erfahrenen Praxisanleiter und externen Partner wie Trauerredner, Bestatter und Experten für Krisenintervention thematisierten die Ängste und Befürchtungen zum Thema "Sterben und Tod". Auch ein Krematorium wurde besucht. Während der Ausbildungswoche beschäftigen sich die Schüler intensiv mit der Problematik, um gut vorbereitet mit Palliativsituationen im Pflegealltag umgehen zu können.

Zum Abschluss fuhren die Teilnehmer ins Hygienemuseum nach Dresden. Das habe den Azubis einen spannenden Blick in die Medizingeschichte geboten und das Bewusstsein dafür geschärft, wie existenziell wichtig Hygiene in der Behandlung kranker Menschen ist. (ja)

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