Pflege: HBK nutzt Fördermittel

Zwickauer Klinikum nutzt staatliche Hilfe

Zwickau.

Das Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) schöpfte in den Jahren 2016 und 2017 die Gelder, die durch das Pflegestellen-Förderprogramm den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden, in vollem Umfang aus und konnte dadurch insgesamt 15 zusätzliche Pflegekräfte beschäftigen. Auch für das laufende Förderjahr sind die Mittel beantragt, um zusätzlich ausgebildetes Pflegepersonal aufzustocken und dadurch sowohl die Pflege- als auch Arbeitsqualität im Klinikum zu stärken. Das sagte Laura Kruckenmayer, Sprecherin des Klinikums. Den genauen Umfang der erhaltenen Gelder sagte sie nicht.

"Die zur Verfügung gestellten Finanzmittel helfen uns, die pflegerische Versorgung unserer Patienten weiter zu verbessern", sagte Rüdiger Glaß, Geschäftsführer des Heinrich-Braun-Klinikums. "Dass die Kliniken kein Interesse an den Fördermitteln hätten, wie zuletzt in verschiedenen Meldungen zu lesen war, können wir für unser Haus nicht bestätigen." Nach aktuellem Projektbericht des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen an das Bundesgesundheitsministerium wurde nur circa die Hälfte der bereitgestellten Fördermittel abgerufen. In Sachsen nahmen 2016 lediglich 45 Prozent der Krankenhäuser die Förderung wahr, 2017 waren es bislang 49 Prozent.

In diesem Jahr wurden bislang rund 20 neue Pflegestellen im Zwickauer HBK geschaffen. Ein Teil der Stellen wurde bereits besetzt, weitere Besetzungen erfolgen zum 1. September durch die fertig werdenden Auszubildenden der Medizinischen Berufsfachschule, sagte Pflegedirektor Mirko Schmidt. "Zusätzlich wurden und werden Einstellungen auch darüber hinaus vorgenommen, um freie Stellen zum Beispiel von langzeiterkrankten Mitarbeitern zu besetzen. In Summe können wir in diesem Jahr von mindes- tens 30 neuen Stellen im Pflege- bereich sprechen", sagte der Pflegedirektor. (ja)

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