Premieren am laufenden Band

Das Zwickauer Programm des Theaters für die Spielzeit 2019/2020 steht. Vielfalt garantieren die vier Sparten.

Zwickau.

Unter dem Motto "Erwartungen" präsentiert das Theater Plauen-Zwickau in der kommenden Spielzeit 13 Schauspiel-, Ballett- und Musiktheater-Premieren, dazu drei Liederabende sowie unterschiedliche Konzertprogramme in Zwickau. Der Generalintendant Roland May sowie die Leiter aller vier Sparten haben am Mittwoch das Programm und die Höhepunkte vorgestellt.

Musiktheater: Mit der sogenannten Revuette "Kind, ich schlafe so schlecht" von Musikdirektor Jürgen Pöckel eröffnet das Musiktheater am 27. September im Malsaal den Premierenreigen. Die Publikumslieblinge Nataliia Ulasevych und Marcus Sandmann garantieren Unterhaltung zur Musik von Paul Abraham, Johann Sebastian Bach, Leo Fall, Friedrich Hollaender, Walter Kollo, Jacques Offenbach, Rosenstolz und anderen. Als musikalisches Weihnachtsmärchen mit großem Orchester inszeniert Jürgen Pöckel das "Abenteuer im Spielzeugland" als deutsche Erstaufführung. "Wir sind sehr glücklich und erstaunt, dass niemand vor uns auf die Idee kam, das in Amerika so bekannte Stück über den Großen Teich nach Deutschland zu bringen", so Pöckel - Premiere ist am 7. Dezember in der "Neuen Welt". Dort ist am 22.Mai 2020 mit der Verdi-Oper "Aida" eine weitere Zwickauer Premiere geplant. Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" wird am 26.März 2020 in der Pestalozzischule Premiere haben. Auf der Burg Schönfels wird am 11. Juli 2020 die Komische Oper "Der Liebestrank" von Gaetano Donizetti aufgeführt.


Konzerte: Für vier von insgesamt acht Sinfoniekonzerten im Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" gewann Generalmusikdirektor Leo Siberski mit dem Pianisten Frank Dupree einen "angehenden Weltstar". Er wird sowohl solistisch als Pianist und Schlagzeuger als auch als Dirigent in Erscheinung treten. Das erste "Willkommen, Frank Dupree!" findet am 26.September statt.

Schauspiel: Roland May bringt am 9. November im Malsaal mit "Die besseren Zeiten sagen guten Tag" ein von ihm zusammengestelltes Stück mit Prosa, Lyrik und Songs zur politischen Wende 1989 auf die Bühne. Die Leitende Dramaturgin Maxi Ratzkowski kündigte mit der Komödie "Wir sind auch nur ein Volk" (24.Januar 2020 im Malsaal) nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker das zweite Wendestück an. In der Reihe Gegenwartskomödie erwartet die Zwickauer am 19. Januar im Malsaal die als Kinofilm bekannte Komödie "Honig im Kopf". Die Theaterfassung sei noch besser, so Ratzkowski. Die dritte Auflage der szenischen Lesereihe "Hör zu, mach mit" für die kleinsten Theaterbesucher wird am 29. September 2019 im theaterpädagogischen Zentrum in der "Posthalterei" eröffnet. "Frankenstein - das Monster in uns" - laut Razkowski eine Mischung aus Liederabend und Revue - wird am 29. April 2020 im "Alten Gasometer" erstmals sein Unwesen treiben.

Ballett: Mit ihrem Tanzstück "Die Möwe Jonathan" will die Ballettdirektorin Annett Göhre zeigen, "wie wichtig es ist, nicht nur zu träumen, sondern seine Träume zu verwirklichen" (Premiere am 22.November im Malsaal). Die Uraufführung "Glashäuser" von Oded Ronen, einem israelischen Künstler mit Plauener Wurzeln, wird ebenda am 13.März 2020 präsentiert. In der Lukaskirche präsentiert Göhre schließlich am 13. Juni 2020 ihr Ballett "Die vier Jahreszeiten" zur Musik von Antonio Vivaldi.


Extras in der neuen Spielzeit

"Vorhang auf!" heißt es gleich dreimal am 8. September im Bürgersaal des Zwickauer Rathauses. Im Gewandhaus gibt das Orchester am gleichen Tag ein Baustellenkonzert.

Drei Liederabende werden im Malsaal von Musiktheatersolisten gestaltet: am 28. September "Espania" mit Frank Blees. Ihm folgen 2020 am 4.Januar "Lehn deine Wang' an meine Wang'" sowie am 30. Mai Brahms "Liederwalzer".

Das Orchester gibt neben acht Sinfoniekonzerten noch Sonderkonzerte, darunter die 13. Schumann-Gala 2019 am 14. September in der Lukaskirche.

Fortgeführt werden die Veranstaltungsreihen "Tanz+" sowie "Rede und Antwort - Dramaturgie lädt ein".

Der Zwickauer Theaterball steht 2020 unter dem Motto "1920er-Jahre". (lth)

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