Protestaktion in Zwickau gegen moderne Sklaverei

Zwickau.

Etwa 70 schwarz gekleidete Menschen haben am Samstagnachmittag in Zwickau an der weltweiten Protestaktion "Walk for freedom" teilgenommen. Diese richtet sich gegen moderne Sklaverei, Menschenhandel und Zwangsprostitution. Der Schweigemarsch, der in Zwickau bereits zum dritten Mal stattfand, führte vom Hauptmarkt über den Schumannplatz, die Magazinstraße und den Kornmarkt zurück zum Ausgangspunkt.

Organisiert wurde der "Walk for freedom" in der Muldestadt von einer lokalen Initiative mit freikirchlichem Hintergrund, war aber offen für alle engagierten Menschen. "Laut der Non-Profit-Organisation A21, die jährlich zum 'Walk for freedom' aufruft, sind weltweit rund 27 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel, Sklaverei und Zwangsprostitution. 99 Prozent der Opfer werden nie gerettet", sagt Mitorganisatorin Elisabeth Gippe. Die schwarzen Regenschirme, die die Teilnehmer mit sich trugen, sind kein fester Bestandteil der weltweiten Schweigemärsche, sondern laut Gippe - auch witterungsbedingt - eine regionale Besonderheit. (dha)

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