Reinsdorfer Gymnasium komplett saniert

Seit der Wende geben sich die Bauleute die Klinke in die Hand. Nun ist das Gebäude ein echter Hingucker im Ort.

Reinsdorf.

Das Reinsdorfer Gymnasium am Mittleren Schulweg ist kaum wiederzuerkennen. Mit dem Schulbeginn am Montag sind die Arbeiten zur energetischen Sanierung des Neubaus der Internationalen Schulen beendet worden - inklusive der Fassade.

Darüber freuen sich nicht nur Lehrer und Schüler, auch im Rathaus wird aufgeatmet. "Mit der Umsetzung des Farbkonzeptes für die Fassade haben wir zudem die Attraktivität des Schulstandortes erhöht", sagte Rathauschef Steffen Ludwig (parteilos). Schwerpunkt der Arbeiten bildete neben der Fassadensanierung des Gebäudes auch die Erneuerung der Fenster. Jene, die sich auf der Nordseite befinden, waren bereits während der Sommerferien im Vorjahr ausgewechselt worden. So wurde mit den Arbeiten an der Fassade im Herbst begonnen. "Es waren umfangreiche Putz- und Ausgleichsarbeiten erforderlich", erklärte Jörg Schwarz vom Ortsbauamt der Gemeindeverwaltung. Dass die Fassade nun mit den Farben Grün, Violett und Türkis zum Blickfang geworden ist, ist nicht zuletzt dem von Gemeinderat und Verwaltung initiierten Variantenvergleich zu verdanken. Auch die Schulleitung war darin einbezogen worden. Karin Irmisch, Chefin der Internationalen Schulen in Reinsdorf, hatte sich damals positiv geäußert. Denn: Die Imagefarben des Verbundes der Saxony International School sind Grün und Blau.

Im Zuge des Bauvorhabens wurden ebenso die Dachflächen der beiden Eingangsbereiche abgedichtet und die Außenleuchte am Gebäude erneuert. "Dabei haben wir auch die Blitzschutzanlage geprüft und rekonstruiert", sagte Schwarz.

Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben gab Rathauschef Ludwig mit rund 450.000 Euro an. Davon seien Fördermittel in Höhe von knapp 147.000 Euro geflossen. Die Zuschüsse seien über das sogenannte Leader-Programm zur Dorferneuerung bereitgestellt worden. "Damit ist die Sanierung des 1985 in Nutzung gegangenen Neubaus komplett abgeschlossen", stellte Ludwig klar. Er erinnerte daran, dass bereits in den 1990er-Jahren die Sanitäranlagen erneuert und das Flachdach abgedichtet wurden. Im Jahr 2003 seien dann die Fachkabinette an der Reihe gewesen. Schließlich erfolgte sechs Jahre später die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes - inklusive einer Rettungs- und Fluchttreppe.

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