Reinsdorfer Ortswehren erhalten neuePiepser

Gemeinde hält außerdem ein Logistikfahrzeug für erforderlich

Reinsdorf.

Die Ehrenamtlichen der drei Ortsfeuerwehren der Gemeinde Reinsdorf erhalten neue digitale Meldeempfänger. Das geht aus dem überarbeiteten Brandschutzbedarfsplan hervor, der während der Sitzung des Gemeinderates vorgestellt wurde. Wie Gemeindewehrleiter Tom Geßner sagte, erfolgt die Beschaffung der Meldeempfänger gemeinsam mit der Stadt Zwickau und dem Landkreis. "Die Empfänger sind mehr als zehn Jahre alt und allmählich verschlissen", so Geßner.

Außerdem soll ein geländegängiges Logistikfahrzeug GW-L2 angeschafft werden. Der Gemeindewehrleiter begründete das mit den zunehmenden Anzahl von technischen Hilfeleistungen nach Unwetterereignissen wie Starkregen, Hochwasser und Schneebruch. "Mit dem Fahrzeug können schnell die erforderlichen Gerätschaften verteilt und eingesetzt werden", so Geßner. Zudem müsse die persönliche Schutzausrüstung der Retter auf hochwertige, atmungsaktive und leichte Schutzbekleidung umgestellt werden. "Wir haben zwar eine einheitliche Schutzbekleidung, die ist aber nach vielen Jahren Nutzung inzwischen teilweise zum Austausch vorgesehen und sollte gegen Schutzbekleidung mit Materialien nach dem aktuellen Stand der Technik ersetzt werden", sagte Geßner. Die Anschaffung hängt von der Bereitstellung von Fördermitteln ab.

Rathauschef Steffen Ludwig (parteilos) stellte schließlich vor dem Gremium klar, dass trotz Demografie-Wandels "die Leistungsfähigkeit der Ortsfeuerwehren gewährleistet ist". Derzeit sind 82 Aktive in den Wehren Reinsdorf, Vielau und Friedrichsgrün tätig. Laut Geßner absolvierten die Wehren in diesem Jahr bisher mehr als 70 Einsätze, zwischen 2014 und 2018 rückten die Retter zu 317 Einsätzen aus. (jwa)

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