Schocken-Kaufhaus: Bund stellt Fördermittel bereit

Zwickau.

Die Sanierung und der Umbau des ehemaligen Kaufhauses Schocken an der Zwickauer Hauptstraße wird vom Bund mit vier Millionen Euro über das Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert. Das gab das Bundesbauministerium am Freitag bekannt. Eine Jury hatte dem Antrag der Stadt Zwickau demnach in voller Höhe entsprochen. "Ziel ist es, schnellst möglichst eine Vereinbarung mit der Firma Papenburg zu treffen, damit das Geld dorthin weitergeleitet werden kann", sagte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD).

Voraussetzung für die Sanierung des alten Kaufhauses ist allerdings ein Verkauf durch die Erben der Immobilie. Das Unternehmen stehe in engem Kontakt mit der Erbengemeinschaft, heißt es aus dem Zwickauer Rathaus. Unterschriftsreif sei der Vertrag allerdings noch nicht. Insgesamt sollen in Sanierung und Umbau rund 28 Millionen Euro investiert werden. Geplant sind die Arbeiten in den Jahren 2020 und 2021. Neben Ladengeschäften im Erdgeschoss sollen in den Stockwerken darüber Teile der Stadtverwaltung einziehen, aber auch Landesbehörden, wie der Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (CDU) sagte. (nkd)

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