Schriller Ton warnt vor Gas

Der Freiwilligen Feuerwehr Bärenwalde steht jetzt ein Gasspürgerät der jüngsten Generation zur Verfügung. Es warnt die Wehrangehörigen vor gefährlichen Gasen.

Bärenwalde.

Auch wenn es nur etwas größer als das heimische Festnetztelefon ist, gehört das neue Gasspürgerät zu den wichtigsten Hilfsmitteln, die der Freiwilligen Feuerwehr Bärenwalde zur Verfügung stehen. Im Einsatzfall warnt das handliche Gerät die Wehrmitglieder durch einen schrillen Ton vor möglichen Gefahren durch ausströmendes Gas.

"Durch das Gemeindegebiet führt eine große Gasleitung, und innerhalb des Ortes gibt es jede Menge entsprechender Hausanschlüsse. Mithilfe des Gerätes können wir erkennen, ob an den Einsatzorten möglicherweise Gas ausströmt und so rechtzeitig Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einleiten. Das ist auch für den Eigenschutz unserer Kameraden wichtig", sagte Gemeindewehrleiter Steffen Teubert.

Bereits seit einigen Jahren verfügt die Bärenwalder Wehr über ein derartiges Gerät. Doch nun wurde es durch ein Exemplar der jüngsten Generation ersetzt. Zur Verfügung gestellt wurde das circa 1300 Euro teure Gerät von Eins Energie. Hans-Joachim Schultz, Kommunalbetreuer des Energieversorgers, erklärte die Hintergründe dieser sicherheitstechnischen Unterstützung für die Frauen und Männer in Blau: "In allen Kommunen, die durch uns mit Erdgas versorgt werden, haben wir die Wehren mit derartiger Technik ausgestattet. Gibt es weiter auseinander liegende Ortsteile, können das auch mehrere Geräte sein. Denn die Angehörigen der Feuerwehr sind in der Regel viel eher am Einsatzort als unsere Mitarbeiter und können damit unverzüglich und auch angemessen auf die jeweilige Situation reagieren." Das jetzt an die Bärenwalder übergebene neue Gerät verfügt nach seinen Worten gegenüber dem Vorgängermodell über einen wesentlichen Vorteil. "Normalerweise ist es auf Erdgas eingestellt. Es kann aber so modifiziert werden, dass Flüssiggas erkannt wird", sagte Schultz. Das sei gerade im ländlichen Raum wichtig, weil dort aufgrund der territorialen Gegebenheiten mitunter nicht jedes Grundstück an das Gasnetz angeschlossen sei. "Damit nicht versehentlich das Rückstellen vergessen wird und so eine vorhandene Gefahr vielleicht nicht erkannt wird, schaltet das Gerät bei seiner nächsten Inbetriebnahme automatisch wieder in den Erdgasmodus um", sagte Schultz.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...