Schulschließungen: Eine Mutter schreibt an die Bundesregierung

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Eine Mülsenerin vermisst bei der Pandemiebekämpfung die Belange der Familien. Homeschooling ist in ihren Augen der falsche Weg. Das sehen aber nicht alle Beteiligten so.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    ernstel1973
    28.04.2021

    Issie22: Diese Jammerei kommt von Ihren KollegInnen selbst (siehe Artikel) und Ihren politischen Repräsentanten aus Dresden, die ständig nach einem besonderen Schutzstatus für Lehrer plärren. Wenn Mitarbeiter im Gesundheitswesen, bei der Feuerwehr, bei der Polizei, im Lebensmittelbereich etc. so selbstgefällig lamentieren würden, wäre Covid-19 aus den Medien verschwunden und als 'harmlos' eingestuft.

    Auch profilieren sich gerade solche KollegInnen gern in den Medien, die selbst nicht in der Lage sind ein Word-Dokument in ein PDF umzuwandeln. Ich erlebe die 'Bemühungen' und deren didaktische Fähigkeiten nunmehr live bei meinen zwei Kindern in der Oberstufe und bei meiner Nichte in der ersten Klasse. Grausam diese digitalen Neandertaler, von deren Eigenorganisation ganz abgesehen. Als hätte man sie nach 30 Jahren erst frisch ausgegraben.

    Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel....aber mind. ein Drittel Ihrer KollegInnen sind falsch im Beruf ; )

  • 5
    1
    Issie22
    28.04.2021

    Ich kenne keinen Pädagogen, der mit Mimimi die letzten Wochen und Monate bestritten hat. Wir haben stets versucht, alles möglich zu machen, um unsere Klassen gut durch diese Zeit zu bringen. Wir haben klaglos alle Entscheidungen des Ministeriums getragen, auch wenn diese manchmal am Freitagnachmittag kamen und äußerst kurzfristig umgesetzt werden mussten. Wir waren im Präsenzunterricht ohne Abstand und Maske, mit 26 Kindern in einem Raum und dies ohne Angst, sondern glücklich darüber, gemeinsam lernen zu dürfen. Wir hatten aufgrund von Quarantänemaßnahmen manchmal absoluten Lehrermangel. Auch das haben wir bewältigt. Auch wir sind Eltern und mussten Betreuung und häusliche Lernzeit unserer Kinder organisieren.
    Wenn man dann diese Äußerungen eines ernstel1973 oder von Pimboli liest, weiß man mal wieder, was ein Lehrer in unserer Gesellschaft wert ist. Vielleicht sollte mal jeder „vor seiner Haustür kehren“.

  • 12
    3
    saxon1965
    27.04.2021

    Ist das der Ernst?! Bei 0-4 Jährigen eine Inzidenz von 148 bzw. 370? Wer testet diese Altersklasse?! Auf welche Basiszahlen bezieht sich diese Rechnung?!

  • 16
    10
    ernstel1973
    27.04.2021

    Dieses ständige Mimimi der 'Pädagogen' nervt. Wenn Lehrer Angst vor Ansteckung haben, sind sie im Beruf falsch - genauso wie Ärzte und Krankenpfleger im Beruf alsch wären.

    Kinder stecken dieses Virus besser weg als so manchen Schnupfen und die Sterberate bei Lehrkräften ist in den letzten Monaten nicht exhorbitant.

  • 76
    27
    Pimboli
    27.04.2021

    Ich kann der Mutter nur recht geben in allem was sie sagt.
    @lax123: Ich kann die Leier der Lehrer nicht mehr hören. Sie unterrichten max. 16 Kinder im Wechselmodell und nicht 25. Und an weiterführenden Schulen auch noch alle mit Maske. Vielleicht haben Sie den falschen Beruf. Verkäuferinnen etc. haben genau so ein Risiko sich anzustecken und hört man da dieses ständige Gejammer. Ich denke, wenn Sie als Lehrer Kurzarbeitergeld bekommen würden, weil die Schulen zu sind, würden Sie das ganze vielleicht anders einschätzen.

  • 56
    41
    Kraniche
    27.04.2021

    Die Beobachtung ist richtig: Distanzunterricht funktioniert derzeit schlecht und stürzt vor allem Eltern in Zielkonflikte, weil sie weiterhin auf Arbeit gehen müssen - sei es als Angestellte oder Selbständige.

    Die Antwort im Sinne der Pandemiebekämpfung kann aber nicht sein: Alles öffnen und Durchseuchen.
    Die Antwort muss sein: Wirksam schließen und Ausfallzahlungen in 100% Höhe an Betriebe und Selbständige, damit der Lockdown funktioniert. DAS ist die Öffnungsperspektive, die auch funktionieren wird und uns endlich wieder in die Normalität führt.

  • 74
    28
    lax123
    27.04.2021

    Wieder einmal ein netter Artikel, der die wirklichen Probleme zeigt, oder auch nicht.
    Es muss doch auf jeden Fall verständlich sein, das die zumeist ältere Lehrerschaft Angst vor einer Ansteckung hat. Wer in Sachsen noch Lehrer ist, ist meist älter und schlechter bezahlt als die Kollegen woanders, jahrzehntelang wurde der Bildungssektor vernachlässigt und ebenjene Kollegen sollen jetzt mit 25 2x in der Woche getesteten Schülern in der Klasse sitzen?!?
    Die Ursachen des Problems liegen ausschließlich in der Politik, nicht in den Schulen. Diese versuchen das Beste daraus zu machen, aber die Versäumnisse lassen sich nicht einfach aufholen, und schon gar nicht so schnell, wie manche hier glauben.

  • 110
    21
    NDöring
    27.04.2021

    Die Frau spricht mir auch aus der Seele. Es ist nicht gut wenn die kleinsten und schwächsten die Verantwortung über nehmen müssen für die Versäumnisse der Gesellschaft.

  • 57
    54
    Fisch
    27.04.2021

    Natürlich ist das ein Spiel mit dem Feuer. Aber immer noch besser als in der Asche herum zustochern.

  • 154
    23
    Meitzi
    27.04.2021

    Die Frau spricht aus, was viele Eltern derzeit denken. Für Eltern ist Homeschooling eine andauernde Überbelastung. Für die Kinder geht es oft bis in den Nachmittag, wenn man den Stoff halbwegs schaffen möchte. Eltern müssen nicht nur Pädagogen und Motivationstrainer sein, sondern auch Erzieher der kleineren Geschwister, Koch und Haushaltsorganisator. Und das alles gleichzeitig.

    Bei allen begründeten Argumenten was das Infektionsgeschehen angeht sollte man auch bedenken, dass Kinder schutzbefohlen sind und keine gesellschaftliche Verantwortung zu tragen haben. Im Gegenteil, die Gesellschaft hat die Verantwortung für die Kinder zu tragen. Derzeit läuft es umgekehrt. Nicht Virologen sind das Rückgrat unseres Landes - sondern die Mütter und Väter! Und die Kinder unsere Zukunft.